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Euphelia - Unsere  Hausschreibfeder

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»Haltet die Uhren an.

Vergeßt die Zeit.

Ich will euch Geschichten erzählen.«

 James Krüss

Euphelia schreibt ins Buddelbuch statt Flaschenpost - so heißt es seit 2018. Begonnen hat es mit einem Adventskalender. Und nun schreibt Euphelia das Tagebuch der "Insel" Literaturien regelmäßig unregelmäßig mit Akribie und voller Liebe zu den Bewohnern und deren Gästen. Ihr Stammplatz ist der Schreibtisch "Zwischen den Zeilen" direkt im Hoteleingang. Von da aus belauscht und beobachtet sie, und wenn woanders etwas Wichtiges passiert, wird sie mitgenommen oder ihr wird berichtet. Lest selbst...

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laß Deine Blättersegel rauschen!

Ich seh sie! Ich seh sie! Ach, könnte ich doch rufen und jubeln und hüpfen auf meinem einen Füßlein. Ein wenig unkoordiniert läuft sie noch durch die Flure. Rund 1400 km auf der Pedale – naja, bei einer anderen Sportart hätte sie jetzt Häute zwischen den Zehen. Hat sie jetzt Plattfüße von den Pedalen?

Egal. Conny ist wieder zu Hause! Meine Hoffnung steigt mit jeder Minute, daß ich, Euphelia, die Hausschreibfeder, meinen Urlaub beenden darf.

Wobei ich ehrlich sagen möchte, daß diese jugendliche, frische, freche Edelweiss mich sehr begeistert hat. Hoffentlich schreibt sie weiter. Das würde mich inspirieren.

Deshalb wißt Ihr ja auch alle Bescheid, was hier so abging in den letzten Wochen. Das ist gut so, denn Conny hat ausreichend eigene Abenteuer mitgebracht, die noch in jeder Nacht durch ihre Träume geistern.

Doch ihren Blick solltet ihr sehen, wenn sie von den Tagen unterwegs erzählt.

Rosinante tut mir ein wenig leid. Ich weiß ja, wie das ist, wenn man plötzlich in die Ecke gestellt wird.

Aber lange wird es nicht dauern, bis auch sie wieder rollen darf.

Conny jedenfalls ist bereit zu neuen Touren. Wer hätte das gedacht, daß sie dafür diese große Leidenschaft entwickeln kann. Noch jedenfalls verwechselt sie sogar die Wochentage. Liane sagte als Antwort darauf ganz schlicht: Komm du erst mal vom Rad runter.

Heute, genau vor einer Woche, ist Conny bei Charly und Sarah in Landau in der Pfalz gelandet. Charly war ihr einige Kilometer entgegen gefahren, so daß sie gemeinsam in Landau eintrafen.

Für Conny war das echt ein großer Moment in ihrem Leben. Sicher werden alle Gedanken und Ideen aus dieser Zeit noch verarbeitet werden wollen. Sie ist fit, ohne Muskelkater und der Hintern hat sich in den Sattel verliebt. Rosinante ist wahrhaft ein stolzes, knallrotes Diamant-Rad mit sieben Gängen und einem scheinbar für Conny produzierten einmaligen Sattel. Schwer, robust, beladen mit 15kg Gepäck zog Rosinante, stramm pedaliert, ihre Bahn Tag für Tag, bei jedem Wetter, auf jeder Piste. Sie brauchte nicht einmal aufgepumpt zu werden, hatte keinen Platten, keinerlei Reparatur.

Die beiden waren wirklich ein tolles Team. Das schreit förmlich nach neuen Abenteuern.

Nun erfreut sich Conny seit Mittwochabend wieder an ihrem heimatlichen Haus und Hof, an ihrer Gutshoffamilie, knuddelt ihren Groten, der sie voller Freude aus Landau abgeholt hatte. Mit Liane teilte sie sich bereits die Brotbäckerei, bei Ingo naschte sie in der Küche, bei Maxi stattete sie einen langen liebevollen Besuch im topaufgeräumten Büro ab. Olis Frohsinn war wie immer eine echte Wohltat. Heike ist los in ihren vierwöchigen Urlaub.  Conny kommt an. Torsten wuselt im GartenSalon und bohrt, stemmt, legt erste Leitungen. Achja, da  war ja was. Alle sind so sehr gespannt, wie sich dieses neue Projekt „Wohnküche im Gartenhaus“ in ihrem Alltag leben wird.  Durch Literaturiens Lädchen Lädi L. schlenderte Conny von Raum zu Raum und freut sich darauf, Lücken füllen zu dürfen. Das Team hier hat wirklich tolle Arbeit geleistet während ihrer Abwesenheit. Hand in Hand, sie halfen sich, lachten viel, tanzten auf allen Tischen. Heute abend wird Conny bereits eine Familienfeier verabschiedet haben, deren Gäste nach einem fabelhaften Pia-Frühstück gar nicht den Ort verlassen wollen. Bines Buchtorte gestern war ebenfalls mal wieder echt der Knaller. Elli aus Stralsund war extra als helfende Hand für den Tresen angereist. Danke!! Conny wird die nächste Woche für sich geplant haben, ihren Schreibtisch vorbereitet und Zwirni, den Freischneider, aus der Ecke geholt haben, sie wird ihre Mühle Marta gereinigt, Wäsche gewaschen und mit Maxi und Elli ein Eis gegessen haben. Sie wird sich über die euphorisierte Kerstin gefreut haben, die vom Konzert mit Ben Zucker schwärmt.  UND: GAAANZ WICHTIG!!!! Mein Urlaub wird endlich beendet sein. Hallo, Leute, ich bin wieder im Einsatz.

Vollfröhliche Grüße

Eure Euphelia


80 Ansichten2 Kommentare

Aktualisiert: 9. Juni

da bin ich wieder. Und als allererstes muss...möchte ich mich ganz herzlich für Eure Geduld bedanken. Mit Erschrecken habe ich heute auf den Kalender gesehen, die Tage gezählt, durch sieben geteilt und feststellen müssen, dass mehr als drei Wochen um sind, seit ich Euch zuletzt geschrieben habe. Verzeiht dieses Missgeschick.

Den gesamten Vormittag bin ich durch das Haus gerollt und habe alle gefragt, wo denn um alles in der Welt die Zeit hin ist!? Hat sie sich versteckt in einem dunklen Raum oder hat sie die Zeitachse geknickt und ist hinübergesprungen?! Alle haben nur zustimmend bis verständnisvoll geschmunzelt, mit den Achseln gezuckt, vermutlich selbst noch mal in Schränke geschaut, ob da ein paar Tage vergessen wurden.


Bisher haben wir noch keine gefunden, also hat das mit der Zahl auf dem Kalender wohl seine Richtigkeit. Das heißt, wir haben ein wenig nachzuholen. ;-) Fangen wir an mit Pfingsten:

Am Freitag ging es los, das Haus füllte sich mit über 40 Menschen, die am Abend Literaturiens berühmtberüchtigte NudelSause als Auftakt für ein SchlemmerWochenende genossen.

Da parallel zu Pfingsten im Land KunstOffen stattfindet, waren am Samstag nach der großen Hofführung manche unterwegs und haben spannende Geschichten und mögliche Kontakte für die Handwerkermärkte im November mitgebracht.

Hier auf der "Insel" wurde derweil gepflanzt. Rose, Hasel und Tomate fanden den Weg ins dunkle Erdreich. Auch wirklich nur mit dem Teil der Pflanze, der das mag. (Erzählt es nicht weiter, aber Torsten scheint mittlerweile auch ganz toll in Gartenarbeit dieser Art zu sein. Auch ohne Conny. Oder andere selbsternannte Gartenmenschen. Das sollten wir leise im Hinterkopf behalten, findet Ihr nicht?)



Inhäusig konnten die ersten Trotz-Connys-Abwesenheit-Sauerteig-Brote dank Liane das Haus nach Backstube duften und den sich im Haus bewegenden Gästen ein verzücktes Seufzen entlocken.



Manche haben sich bis zum Frühstück gedulden können, andere haben gleich eine wunderbare Gutshofstulle bestellt - mit Avocadocreme, Käse und Spiegelei ein wahrhaft leckeres Mahl.

Den Abend machte ein - für die "Insel" noch experimentelles - vegetarisches Buffet aus. Von allen Gästen gut angenommen und für lecker befunden, werdet Ihr wohl ab und an die Gelegenheit bekommen, es selbst zu testen. Es gab Gemüsepfannen und Aufläufe der unterschiedlichsten Art. Kombiniert mit herrlichen Soßen und frischen Salaten ein bäuchi-überfüllender Genuss.

...Falls Ihr Euch jetzt fragt, ob ich Hunger habe, weil ich nur vom Essen berichte - ja, ein wenig schon, ehrlich gesagt. Ich hole mir nachher einen Hanfkeks und einen Tintling-Likör, wenn ich bei heute angekommen bin. ;-)


Der Sonntag verwöhnte uns mit viel Lesezeit und kitzelte Torstens Kreativität. Abends wurde gegrillt - wer Torsten kennt, der weiß: Da kann auch Regen nichts dran ändern. Da wird eine alte Plane aus der Scheune geholt, bombensicher angebracht und los geht's.

Auch ein paar unserer zuckersüßen Gäste trauten sich lebensmutig in den Park zum Essen.





Montagvormittag - unter vielstimmigem "Schon fast vorbei das Pfingstwochenende!? Wir haben die Koffer doch gerade erst hineingetragen!?" wurde sich verabschiedet, wurde sich verabredet für die nächste Veranstaltung oder gleich für nächstes Jahr Pfingsten. Übrigens ist Pfingsten 2025 von 6.-9. Juni.

Und wenn so viele Menschen sich so dankbar und liebevoll verabschieden, ist auch sie nicht weit. Sie war nachmittags wieder unterwegs, doch ich habe sie noch gesehen, wie sie sich dem bunten Treiben nicht entziehen konnte....



Der ein oder andere Pfingstgast blieb noch auf eine Gutshofstulle oder leckeren Rhabarberkuchen (der Rhabarber aus Silkes Garten) und manche hatten sogar noch Zeit bis Dienstag und die Gelegenheit, den Hof in Ruhe weiter zu genießen.

Heike und Oli dagegen ruhten sich ein paar Minuten lesend im Salon aus, bevor sie sich mit Torsten daran machten, den Gartensalon umzugestalten.



Ich höre Eure Gedanken. Sie räumen schon wieder um?, fragt Ihr Euch. Haben sie nicht gerade erst den Eingangsbereich im Haupthaus völlig umgestaltet und die Rezeption verrückt und mein Lieblingssofa verstellt und das Lädchen soooo wunderhübsch vergrößert?, fragt Ihr Euch. Klar, haben wir. Aber das ist doch schon ewig her. Das Lädchen ist übrigens wirklich wunderhübsch geworden. Und ab Juli...

nee das führt zu weit. Zurück zu Pfingstmontag.

Drei von fünf Fiven rücken also dem Gartensalon zu Lei-- zu Regal. Es werden Bücher in Kisten geräumt, Kisten zu Stapeln gestapelt, Regale abmontiert und im Singenden Klingenden Räumchen wieder aufgebaut. Stapel werden zu Kisten werden zu Bücherreihen in Regalen und plötzlich gibt es eine freie Wand. Naja, das ist im Zeitraffer gesprochen - bestimmt protestiert Heike gerade. So schnell ging das alles nicht! Hast recht. Und hast vor allem fleißig und mit liebevoller Disziplin Connys Koch- und Backbücher in neue Regale ohne verbogene Böden umgetopft, sodass sie in gänzlich gleicher Sortierung und Reihenfolge stehen, als wäre nichts gewesen.



Nun sind sogar zwei Wände frei, bzw. eine Wand auf zwei Seiten. Im Juli kommt hier eine kleine Sommerküche hinein, oder eine Brotbäckerei, also wie auch immer sie dann genannt wird. Conny und Liane nehmen jeder einen Backofen in die Hand und nähern sich an die Kornkammer im Gartensalon an. Ergänzt um eine Arbeitsfläche haben die beiden so die Möglichkeit, sich nicht mehr mit Ingo und Bine um die Kombidämpfer Sir Henry und seinen kleinen Bruder duellieren zu müssen.

Und gleichzeitig ermöglicht das ja vielleicht eine nochmalige Ergänzung in Richtung "Gemeinsam Dinge tun"? Das Wohnzimmer-Arrangement im Gartensalon bleibt bestehen, sodass es nun eine Wohnküche ist, mit der Terrasse vor der Tür und der Möglichkeit, beim Brot backen zuzusehen, die Atmosphäre und den Duft zu genießen, zu fachsimpeln, mitzukneten und zu dehnen und zu falten.... Alle sind voller Spannung und Vorfreude darauf, wie sich das so leben wird.


Übrigens: Kurz vor Pfingsten hatten wir Besuch von Gabi und Maik. Sie kamen vorbei für ein paar Stunden "einfach chillen" und fuhren am Nachmittag mit ihren Fahrrädern wieder nach Güstrow, wo sie ihr frisch bedrucktes Auto in Empfang nahmen. In der Riege der Bücherhotel-Autos gab es also Zuwachs! Beim letzten Besuch fragte Maik spontan, ob das machbar wäre, da er auf der Suche sei nach einer coolen Verzierung. Na, sicher doch! Ihr könnt die Büchereule nun also auch in Schwerin und Umgebung sichten. Allzeit gute Fahrt, liebe Gabi, lieber Maik. :-)



Die folgenden Tage gingen einfach in stetiger, von allen Gutshoffamilienmitgliedern liebevoll verrichteter Arbeit auf.


Am Mittwoch waren Maxi und Oli spontan im Schloss Vietgest. Sie trafen Schlossherrin Miriam und DJ Maiki beim nachmittäglichen Tanztee und senkten dort den Alterdurchschnitt um ..einiges.



Der nächste Tanztee soll nun im Bücherhotel stattfinden am Nachmittag des 10. Juli, hat sich DJ Maiki gewünscht. Infos folgen, Anmeldungen nehmen wir schon entgegen.

Der Vollmond am Donnerstag wurde ebenfalls betanzt. Zweimal im Monat füllt sich die Große Stube mit Tanzwilligen, locker zum Üben und zum Spaß als Ergänzung zum Tanzkurs (Standard, Latein) oder als Auffrischung oder um einfach mal ein bisschen zu Tanzen.

Die nächsten Termine stehen auch schon fest: 11. Juni und 21. Juni. 18 Uhr gibt es ein Buffet, ab 19:30 Uhr spielt die Musik. Wer Lust hat, kann sich zum Beispiel über den extra WhatsApp-Kanal per Abstimmung anmelden oder über alle anderen üblichen Kommunikationsmöglichkeiten. Im Kanal findet Ihr auch die weiteren Termine. https://whatsapp.com/channel/0029VaYG3zIJf05ZWR3RMz1b

Auf der Veranstaltungsseite werden sie ergänzt. :-)


Am Mittwoch, den 29. Mai gab es gleich zwei Highlights auf der "Insel".

Als die Gutshoffamilie im März auf der Internorga war, lernte sie Limoment kennen. Eine junge Firma aus Bielefeld, die superleckere, natürliche Limonade in interessanten Sorten herstellt. Und an diesem Mittwoch nun wurden die 6 Sorten auf die "Insel" geliefert. Das ist nicht regional, schon klar, jedoch bezieht Limoment ausschließlich regional und das finden wir toll. Es entwickelte sich ein spannendes Gespräch, das auch nach Verabschiedung auf der Messe nicht abriss.



Mehr dazu erfahrt Ihr ein andernmal. So viel sei gesagt: Es wird ein Interview geben. Ihr habt eine Frage? Lasst es uns jetzt schon in den Kommentaren wissen. Wer sich schon informieren möchte vor der nächsten Auszeit auf der "Insel": https://limoment.de/

Die ersten, die Limoment schon probieren durften, waren unsere Gemeindemitglieder bei einer Infoveranstaltung am gleichen Abend. UKA informierte die BürgerInnen der Gemeinde über die mögliche Errichtung eines Windparks zwischen Groß Breesen, Klein Breesen, Reimershagen und Suckwitz.



Es ist noch nichts in trockenen Tüchern, u.a. der Naturschutz befasst sich noch mit der Prüfung des Anliegens und vor 2028 wird sich überhaupt gar nichts physisch entwickeln können in der Richtung. Doch die Informationen an sich waren schon interessant und wichtig und wieder einmal wurde klar, dass dieser Ort, diese "Insel" eine wunderbare Grundlage ist für kontroverse Themen und Treffen wie dieses. :-)


Während in den folgenden Tagen Conny die niederländische Grenze passierte, mähte Torsten mal wieder. Diesmal - und zum ersten Mal - im Kerngehäuse.



Außerdem waren Heinz und Renate zu Besuch. In Waren gab es Samstag eine Kanu-Regatta, auf der die Urenkelin ihr Können bewies, wie stolz erzählt wurde, als Urgroßeltern und Opi Torsten wieder zurück waren.




Am Donnerstag hatten sich nicht so recht Gäste eingefunden zum Abendessen. Da hat die Family spontan Domino's kochen - oder vielmehr backen - lassen und Oli hat sein Lieferantenkönnen unter Beweis gestellt. Opi überbrückte die Wartezeit am Klavier. Ein gemütlicher Abend in Familie mit anschließendem Spielemarathon.




Renate und Heinz haben sich die spannendste Zeit ausgesucht, um mitfiebern zu können, während sich Connys Radtour dem Rhein zuwandte: Das Wasser. Es kam überall hin. Maxi plante, buchte, stornierte, buchte um, wartete ab, drückte die Daumen - doch die Schiffe fuhren zwei von dreimal gar nicht und einmal nur verkürzt. Conny radelte. Und das auch noch mit Genuss.

In Groß Breesen wurde sich herzlich amüsiert, als sie erzählte, wie sie in Köln ganz nah am Rhein ein Eis aß um im Anschluss ihr Hotel zu suchen. Flaniermeile hoch, wieder runter, wieder hoch - bis sie feststellte, dass sie dort Eis gegessen hatte, wo sie nächtigen würde...


Und plötzlich ist schon wieder fast Wochenende. Am Donnerstag war die "Insel" Gastgeber für einen Teamtag. Torsten hatte den Holzbackofen Mecki vorbereitet für einen glanzvollen Arbeitseinsatz. Liane hatte Pizzen vorbereitet, die gemeinsam in Teamarbeit vegan belegt und im Holzbackofen gebacken wurden. Sie hatte Brote vorbereitet, die sie kunstvoll anschnitzte und die nach dem Backen gleich begeistert vernascht wurden.



Bine hatte die Herausforderung angenommen und herrlichsten veganen Himbeer-Kokos-Kuchen gebacken. Natürlich durften auch Rhabarber und Käse und Schoko nicht fehlen als beliebte typische Bücherhotelkuchen.




Maxi führte auf der "Insel" herum - Torsten würde sagen "und haute ihnen die Taschen voll" - Maxi würde sagen, erzählte Anekdoten. Auch die Limoment war wieder dabei, mit Fotoshooting in Vorbereitung auf das Interview.




Am gestrigen Freitag dann kam ein Päckchen. Danke an künftige Gäste, die ihr Klassentreffen nächste Woche im Bücherhotel gestalten und unbedingt ein Lesezeichen als kleines Welcome-Geschenk verteilen mochten. Das war der benötigte Anstoß: Maxi und die Druckerei Hahn in Rostock haben sich kurzgeschlossen. Vor vielen Jahren gab es diese Lesezeichen schon mal, Hahn hatte sozusagen die Druckplatten noch im Lager. (Die Datei im PC aber ist ja auch egal...)

Ein paar kleine Veränderungen in Text und Bild und ab ging die Post - im wahrsten Sinne.


So ganz nebenbei verabschiedete sich übrigens unsere geliebte Postbotin Frau Müller in eine andere Tour. Für Maxi und Charly ist "Frau Müller" ein Synonym für "die Post". Danke, liebe Frau Müller, für so viele Jahre "Hallo, ich habe ein Päckchen" und "Hallo, kann ich noch etwas mitnehmen?". ♥


Zurück zum Päckchen: Das exklusive Bücherhoteleule-Lesezeichen ist zurück. Erwerbbar in Literaturiens Lädchen Lädi L. für einen Euro, ob als Andenken oder Mitbringsel oder Beilage zum Buchgeschenk... https://www.literaturien.de/product-page/lesezeichen-b%C3%BCcherhotel-eule



So. Heute ist Samstag. Heute Abend wird gegrillt. Gerade noch verwöhnen Pia und Liane, Ingo und Bine die vorbeischauenden Radler und durstigen Offene-Gärten-Besucher mit Kuchen und Kaffee und allerlei anderen Leckereien. Kerstin hat heute wieder mit einem leckerliebevollen Frühstück verzückt. Anja hat gestern die Zimmer zur Anreise freigegeben. Heike genießt noch einmal Literaturien-Flair, bevor sie sich in den Urlaub absetzt. Oli versucht sich in anderthalb Tagen ohne Literaturien, um in der Güstrower Wohnung den Umzug voranzubringen. Torsten bedauert, dass er nicht einfach mähen gehen kann und bereitet stattdessen seine Tour nach Landau vor. Denn Conny ist viel zu fix und schon an der Weinstraße gelandet!


Und ich...ich knabbere nun endlich an ein paar Hanfkeksen, genieße einen Tintling-Likör und einen Limoment -und wünsche Euch einen Abend, den es sich zu verleben lohnt.



»Faul sein ist wunderschön. Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen. « Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren


Liebes Buddelbuch, bis bald

Edelweiss


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Heute vor vierzehn Tagen bin ich abgefahren. Nun, 750km später, ist sozusagen Halbzeit. Es fällt mir schwerer als gedacht, mal eben so am Abend Worte zu finden für dieses Abenteuer. Ja, es ist in der Tat ein grandioses Abenteuer. Danke den vielen Mitreisenden, die mich auf komoot begleiten. Danke meiner Gutshoffamilie, die das ermöglicht. Das gibt ehrlich Kraft, das kann ich euch versichern. Heute habe ich einen Ruhetag eingelegt. Es paßte auch gerade sehr gut, bin nämlich im Kloster Bentlage. Eine wundervolle Anlage. Gleichzeitig ist hier auch die Deutsche Märchengesellschaft zu Hause. Nun habe ich in der ersten Hälfte meiner Reise die Nordsee und die Ems und den Dortmund-Ems-Kanal erfahren. Das war schon sehr spannend und mit viel planerischer Überlegung verbunden. Bis wohin schaffe ich es? Finde ich den Weg? Wie hoch werden die Hügel? Ich kann stundenlang vor mich hin in die Pedale treten, werde nicht müde dabei, auch mein Hintern hält zu mir. Aber Hügel, gar Berge, nein -Rosinante und ich, wir sind uns einig: in solchen Situationen radwandern wir. Schauen wir also, was es in der zweiten Hälfte meiner Reise zu erleben gibt. Morgen biege ich von der Ems ab und schaue mal bei den Holländern vorbei. Dann wird es sich zeigen, welcher Weg sich unter Rosinantes Reifen legt. Ich folge ihr.

Wer Lust hat zu schauen, der bekommt hier noch eine kleine Zusammenfassung der Etappen seit meiner letzten Speichenpost.

Von Jever nach Spiekeroog

Von Spiekeroog nach Norden

Von Norden bis zu Mica, kurz vor Emden. Mica, Torstens Schwester, und ihr Mann Arend haben uns so sehr verwöhnt. Und ich habe mich riesig gefreut, daß mein Torsten gekommen war. Danke, Familie.

Von Mica bis Papenburg

Von Papenburg bis Meppen

Von Meppen bis Kloster Bentlage (Rheine)