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Literaturiens Blog

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»Haltet die Uhren an.

Vergeßt die Zeit.

Ich will euch Geschichten erzählen.«

 James Krüss

Conny aus Literaturien, Edelweiss und Euphelia, die Vereinsschreibfeder, halten Euch auf dem Laufenden über das, was auf Eurer "Insel" Literaturien vor sich geht. Ob kleine Momente der Freude, große Fortschritte, neue Ideen, Informationen über die kommenden und Berichte über die vergangenen Veranstaltungen - hier lest Ihr davon und kommt mit den beiden Schreibeifrigen ins Gespräch. Wir freuen uns über Eure Gedanken, Vorschläge, Beiträge in Form von Kommentaren. ♥

"Es gibt manchmal im Lauf der Welt besondere Augenblicke (…), wo es sich ergibt, dass alle Dinge und Wesen, bis zu den fernsten Sternen hinauf, in ganz einmaliger Weise zusammenwirken, sodaß etwas geschehen kann, was weder vorher noch nachher je möglich wäre. Leider verstehen die Menschen sich im allgemeinen nicht darauf, sie zu nützen, und so gehen die Sternstunden oft unbemerkt vorüber. Aber wenn es jemand gibt, der sie erkennt, dann geschehen große Dinge.“ Michael Ende, Momo


Wenn ich mir so unsere letzten acht Wochen betrachte, dann habe ich das Gefühl, JA - wir sehen unsere Sternstunden, ja, wir sind aufmerksam, ja, wir gestalten diese großen Momente für uns und damit von ganzem Herzen für alle Menschen um uns herum. Wir haben uns ein Jahr vorgenommen, in dem wir alle gemeinsam ganz viel Neues lernen wollen. In der Tat ist dieses erste Halbjahr ein Beweis dafür, daß ein solches Vorhaben, manifestiert in ein Programm, welches alle kennen, bis hoch zu den Sternen eine Botschaft sendet. Nur so kann ich es mir erklären, daß wir in ganz einmaliger Weise hier zusammenwirken, daß soviel Freude und Lachen um uns herum diese “Insel” prägen. 


Sagt selbst, es ist doch in der Tat ein buntes Spektrum, auf das wir uns hier einlassen. Nicht alles wird wohl im Alltag standhalten, doch dann haben wir es wenigstens versucht. Und wer weiß, wer alles mit uns gemeinsam diese neuen Welten noch erkunden möchte, wer bereits Erfahrungen hat und Mitmachende sucht. Hallo, können wir sagen, wir sind schon da!!

Gleich nach Ostern also fuhren Maxi und ich zu einem Kurs, um zu lernen, wie man Wolle sortiert und mit Pflanzen färbt. Ein erster Einstieg, mehr war an einem Tag mit zwei Inhalten nicht möglich. Was soll ich Euch sagen, das Färben hat mich echt von Beginn an begeistert - bleibt eine Inspiration für das kommende Jahr. Unsere ersten Versuche waren so spannend. Da haben wir aus roter Zwiebelschale grüne Wolle gefärbt, aus Rinde von jungen Apfelästen gelbe Wolle, aus frischen Birkenblättern hellgelbe Wolle. Wenn das nicht juckt, noch viel mehr darüber zu lernen.

Wenige Tage später kam Janne Mommsen. Er kam an, eroberte unsere Herzen, setzte Worte frei und gestaltete einen einmaligen kreativen Schreibkurs. Fünf Tage lang erschufen wir Figuren, Handlungen, Orte, Geschichten, Stimmungen, Emotionen. Lieber Janne, hab tausend Dank für die Einblicke in Dein Autorenleben, für die kleinen Geschichten am Rande aus dem Nähkästchen geplaudert, für das Gefühl, daß wir Dich überraschen konnten mit unseren geschriebenen Worten, für die Hinweise und Ergänzungen. 

Ende April haben Maxi und Daniela die “Insel” Literaturien auf dem Darß vertreten beim Spinn-Marathon. Unsere Lizenz als Händler für Spinnräder und Webstühle von Kromski haben wir ja nun bereits eine ganze Weile. Neuerdings hat Maxi es erreicht, daß wir auch Händler sind für Ashford-Spinnräder, Webstühle und Zubehör. 

Außerdem haben Oli und Maxi nun eine bahnbrechende Technologie entwickelt, mit der wir Wolle auf Konen aufwickeln können. Es klappt wahrhaftig und macht unheimlich Spaß. 

Rosinante durfte am 30. April zeigen, was sie nach ihrem Wellness-Aufenthalt kann. Eine Tour nach Malchow war echt der einzige Ausflug im Frühling. Untrainiert gehen wir beide dann am 28. Juni auf unsere große Tour. Schauen wir mal, ob das lustig wird. Bevor Rosinante quietscht, brauche ich bestimmt schon ein Sauerstoffzelt.

Schon sind wir im Mai angekommen. Im Mai haben wir irgendwie viele Pläne für 2027 geschmiedet. Wir haben Sascha Uetrecht (Herr U am Amalienpark) für einen Web-Kurs im April nächsten Jahres gebucht und sind voll stolz darauf.

Wir haben ein Schiff von Waren aus für 7 Stunden gebucht als Strickschiff am 30. April 2027.

Susanne Oswald wird im Januar wieder bei uns sein. Patchwork-Kurse stehen fest und Thorsten Duit-Kurse ebenfalls. Schaut unbedingt unter 2027 in unseren Veranstaltungskalender, da tut sich jede Menge.

Mai. Mai war irgendwie Huschebahn. Ich will Euch das so erklären:

 Handgedingstes: Mehr als 15 Frauen stricken, häkeln, weben, spinnen von Dienstag bis Sonntag ohne Ermüdung, ohne Knappheit an Gesprächen und mit ganz viel Sitzfleisch, Herz, Frohsinn, Austausch, Hinweisen, tollen Projekten. 

Kurze Pause im Hotel.

Herrentag. Ausgebucht, lesen, essen, Spaß haben, Lagerfeuer, Bücherscheune, Hausführungen.

Kurze Pause im Hotel.

Kunsthandwerkermarkt und Pfingsten. Volles Hotel, tolle Händler, viele Besucher, schöne Stimmung, hervorragender Kuchen, beste Grillwurst, köstliche Suppen.

Kleine Pause im Hotel.

Jedoch sogleich ab Montag Brotbackkurs. Zwei Teilnehmende, die voller Elan und Ehrgeiz bis Donnerstag, eigentlich bis Freitag, sich dem guten Sauerteigbrot widmeten. Ein volles Programm mit vielen Mehlen und schmackhaften Ergebnissen.

Sofort im Anschluß ging es an den Wagon. Dort ist seit kurzem Arbeit auf Hochtouren angesagt. Innen und außen. Wahnsinn, kann ich Euch sagen, voll der Wahnsinn. Alles, worüber, wir so lange gesprochen haben, setzen wir doch wahrhaft um. Es ist so spannend. Noch im Juni bekommt Ihr nähere Informationen. Dann endlich lest Ihr wieder von Euphelia.

Hoppla, schon Juni!!!

Die Wochenenden waren gefüllt, die Wochen ebenfalls. 

Doch auch in diesem Monat gab es einen echten Höhepunkt: Unser kleines Festival der Handarbeit. Ooooh, was haben wir es genossen. Wenn auch wegen der Wetterlage Eulenhausen gegen den Gutspark ausgetauscht wurde, so konnten wir doch alle den Nachmittag im Freien verbringen. Was für eine schöne Stimmung, was für ein fröhlicher Austausch. Danke an all die verschiedenen Strickzirkel, die angereist sind, danke an die Häkelmenschen, danke an Gisela, die aus Rostock mit ihrem Klöppelkissen gebracht wurde.

Die Krönung dieses besonderen Tages war das Konzert mit Caleb Collins aus Los Angeles, der bereits am Tag durch den Park spazierte und sich sehr beeindruckt zeigte von dieser Schar Gleichgesinnter, und der am Abend mit seinen Liedern manch ein Tränchen zauberte, manch ein Lächeln und Lachen und Standing ovation zum Abschluß mit vielen  Zugaben. Ein Herzenstag mit Herzensmenschen.

Unser Lesezirkel der Bookoholiker beschäftigte sich dieses Mal mit dem Buch “Die Wut, die bleibt”.

So eine krasse Diskussion auf einem sehr hohen und respektvollen Niveau miteinander hatten wir noch nie. Das nächste Treffen findet am ersten Donnerstag im August statt. Es geht um das Buch “Lazar”.

Unsere Mittwochnachmittage sind in jeder Woche ein Höhepunkt und haben sich fest etabliert, ebenso die Spieleabende gleich im Anschluß.

Der Tanztee wurde mit großer Freude angenommen und ist wiederholungsstark.


Heute sitze ich am Schreibtisch nach einem Tag “Offene Gärten” mit sehr geduldigen Händlern, mit viel Wind und noch mehr Regen. Dennoch blicken alle wohlwollend auf diesen Tag zurück. Wir beteiligten uns am WeltstrickTag und saßen gemeinsam im Salon, lasen vor, erzählten und freuen uns bereits auf die Fortsetzung.

Ich werde die Vorbereitungen für den Schreibkurs in den nächsten Tagen abschließen, der in der letzten Juniwoche stattfinden wird. Und dann, dann ist wirklich schon ein halbes Jahr voller Erlebnisse und Neuem und einzigartigen Ereignissen Geschichte. Zack und Hops ins zweite Halbjahr, das, so kann ich Euch versprechen, nicht minder spannend sein wird.

Das wird schon beginnen am 10. Juli mit dem Podcast “eat.READ.sleep.” hier vor Ort im Bücherhotel. 

Hört hinein in einen wunderschönen Abschluß unserer ersten sechs Monate. Schön war's. Danke an alle, die dabei waren.


 
 
 

Das Bild meines Kalenders in diesem Jahr scheint Programm zu sein – fiel mir gerade vorhin zum ersten Mal auf.

Ich wollte in meinen Bildern auf dem Handy aufräumen. Dabei stellte ich fest, daß ich am 4. März zum letzten Mal Tagebuch geschrieben habe. Das Buch meines Jahres hat sich seitdem mit so vielen Bildern und Geschichten gefüllt, ich bin förmlich auf Wolke 7 durch die letzten Wochen gesegelt. Ja, immer schön die Arme breit, um im Gleichgewicht zu bleiben, locker in der Hüfte und Knie in Habachtstellung. Wenn die Arbeit Spaß macht, dann kann ich schon schnell mal die Grenzen der eigenen Kraft überschreiten. Plötzlich pustet der Wind streng von vorne, läßt die Haare (die so lang sind, weil ich nicht vom Hof fahren mag) nach hinten wehen, bremst den Auftrieb und schickt Schlafsand aus der Sahara oder sonst woher schon am späten Nachmittag. Ich mag gern selbst in meinen Erlebnissen blättern. Wir sind so eine kleine wundervolle Truppe und erleben echt viele verschiedene Dinge hier bei uns auf dem Hof.

Ich räume also jetzt meine Fotos auf und lasse Euch an den Erinnerungen ein wenig teilhaben.

Natürlich fange ich mit Rosinante an.

Sie wurde toll gepflegt in Rostock im bike market, steht nun wieder im heimischen, geheizten Unterstand und wartet geduldig auf den Start für unsere große Reise 2026. Ich habe unser Bahnticket gebucht. Am 28. Juni fahren wir beide von Waren nach Liberec in Tschechien, um von dort die erste Tour an die Neißequelle zu unternehmen und dann, von der Lausitz aus startend, an Neiße und Oder zurück gen Heimat zu radeln.


Zurück zum März. Unsere Tour „Ladies Only“ begann spielerisch und schon ziemlich krass. Wir legten vom Spiel „Geht noch was?“ vier zusammen und spielten alle gemeinsam an einem Würfelbecher.

Oh, das war ein echter Auftaktspaß, gepaart mit viel Konzentration. Oli ist ein begnadeter Erklärbär, das erleichtert so eine Runde ungemein. Wenn im Oktober das nächste Spiele-Wochenende stattfindet, dann werden die Tische wieder voll sein mit strategischen Welten. Ich freue mich schon sehr darauf.

Zurück zur Damenwahl. Wir besuchten unsere Wäscherei „Warener Waschfee“, die uns seit Jahrzehnten mit sauberer Wäsche in den Zimmern versorgt. Das war sehr interessant, denn soviel Technik hatten wir nicht vermutet und so eine engagierte Führung auch nicht. In Rostock wechselten unsere Damen und auch unsere Butler in andere Welten. Im „Klamöttchen“ wurden wir von Alina sooo herzlich empfangen und konnten unsere anderen Leben einfach mal anprobieren. Das sollte man vielleicht häufiger tun, einfach mal in eine andere Rolle schlüpfen.

Zum Abschluß war der Höhepunkt die Lesung mit Janne Mommsen zu seinem neuen Buch „Das Salz in der Luft“ – musikalisch unterlegt, erzählt mit vielen Episoden aus dem Schreibprozeß wurde es ein charmanter und sehr unterhaltsamer Abend.

Mitte März hatten Torsten und ich die große Freude, auf Einladung von Peter in der Elbphilharmonie ein zauberhaftes Konzert zu erleben. Es war so ein tolles Erlebnis. Danke Peter!!!

Aber sofort nach diesem Ausflug ging es weiter mit Aufräumen. Die Stube, in die die Webstühle kommen sollte, war längst noch nicht bereit.

Doch ich hatte mir ein Ziel gesetzt: FreundeWochenende. Tagsüber und beinahe auch halbe Nächte räumte ich auf in meinen Erinnerungen, in Texten und Zeitungsausschnitten, Dingen, Fotos, fällte Entscheidungen, ob weg oder behalten und war total erschöpft von diesem Prozeß. Nun bin ich dankbar, daß ich mir ein Ziel gesetzt hatte, denn sonst würde ich es nicht geschafft haben. Während die Gäste schon die ersten Sonnenstrahlen genossen, wühlte ich noch auf der Schattenseite. Wie groß war die Freude, als die Webstühle mit einer wahren Prozession in die neu entstandene Webstube gebracht wurden.

Doch das war nur ein Teil des FreundeWochenendes, denn es wurde so viel geschafft in diesen Tagen. In der Bücherscheune war es plötzlich besenrein, die Beete wurden in Angriff genommen, an der Rezeption „Zwischen den Zeilen“ konnten wir in den Ecken putzen, weil aufgeräumt.

Bei allem hatten wir total viel Grund zum Lachen, zum Beieinandersein, zum Schwelgen in Erinnerungen und auch zum stillen Innehalten, weil gute Freunde nicht mehr dabei sein werden.

Umso wichtiger ist es, gemeinsam für wunderbare Momente zu sorgen. Ja, und einsame Eigenbrötler werden wir hier ganz bestimmt nicht. Immer sind es viele von ihnen.

Gleichzeitig zum FreundeWochenende kamen die FontaneFreunde auf ihre Kosten. Da gab es eine Lesung mit Kuno, eine Führung durch das Kloster von Dobbertin und einen Vortrag von Dr. Cartellieri. Viele neue Informationen erhielten wir über das Leben im Kloster und über die Freundschaft von Mathilde von Rohr und Fontane.

Auch im nächsten Jahr werden wir ein Fontane-Wochenende durchführen. Dann ergänzen wir mit einer „Wanderung durch die Gemarkung Groß Breesen“ – ich hab da so Ideen….

Nachdem sich der Spinnkurs von Maxi Mitte März schon großer Anerkennung erfreute, waren wir total gespannt, wie unser nächster Markt wohl angenommen wird. Danke an zauberhafte Aussteller zum Vorostermarkt. Es war eine wundervolle Stimmung auf dem Hof, zu der Ihr alle mega beigetragen habt.

Unsere Sommermärkte an „Kunst offen“ und „Offene Gärten“ werden kleiner sein, bevor wir dann am 14. und 15. November den Advent mit einem großen Markt wieder einläuten. Apropos Spinnen: Am 26. April findet in Prerow ein SpinnMarathon statt von 9-12Uhr, zu dem Maxi sich angemeldet hat. Wer also Lust hat, möge gern Zuschauer dort sein.

Und dann kam auch schon Ostern, kam und war gefühlt sofort wieder vorbei. Mir schien es, als hätte ich die Kisten mit der Deko gar nicht aus den Händen gelegt, da habe ich auch schon wieder alles eingesammelt. Zum zehnten Mal haben unsere Osterfrauen sich hier getroffen, danke für diese Treue, Mädels, macht echt Spaß mit Euch. Zu Ostern hatte endlich auch Mechthild mal wieder ihren RundumAuftritt. Sie ist unsere große Knetmaschine, ein Traditionsstück des alten Handwerks. Bisher habe ich sie selten eingeschaltet, weil meine Mengen zu klein waren. Nun bin ich groß genug für Mechthild, nun ist sie fester Teil unseres Teams.

Vielleicht an dieser Stelle so mittendrin, wegen Team und so: Wir suchen an der Seite von Ingo und Bine gern Verstärkung in der Küche. Nicht nur die Anzahl der Brote ist gestiegen. Die beiden sind ein großartiges Gespann, doch Hilfe in der kalten Küche und an der Spüle würde ihnen das Leben etwas erleichtern und genau das ist unser Ziel für die ganze Gutshoffamilie. Wir möchten miteinander ein wundervolles Leben führen. Deshalb möchten wir auch für Anja auf der Etage Hilfe finden. Anja ist echt eine Zauberfrau, Heldin der Bettwäsche, immer voller Power. Doch auch sie braucht Urlaub und freie Tage, ohne sich um die „Insel“ Gedanken machen zu müssen. Insofern suchen wir nicht, weil es nicht anders geht, sondern in der Tat, um das Hiersein für uns alle selbst zu verschönern.

Achja, gleich nach Ostern ist noch etwas gaaaanz Tolles passiert. Es wurde Licht – Torsten hat es ermöglicht. Unser WolleLaden ist nun perfekt ausgeleuchtet. Erst jetzt konnten wir erkennen, wie wunderbar er ausgestattet ist. Es ist ein reines Vergnügen, durch unser Lädchen Lädi L. zu bummeln.

Mir fällt noch so viel ein, worüber wir gerade nachdenken, was wir alles angezettelt haben, was wir alles erlebt haben. Zum Beispiel, daß der Frühling unseren Park gefunden hat. Zum Beispiel, daß der berühmte (unter den Wollmäusen) Thorsten Duit im November und im Januar zu uns kommen wird. Zum Beispiel, daß Susanne Oswald im Januar erneut bei uns liest, wir ihr dann die Socken der Sockenweltmeisterschaft übergeben werden, an der wir uns beteiligen und auch Sammelstelle sind. (Ein so wichtiges und schönes Projekt, bitte, bitte macht mit!!!!) Zum Beispiel, daß wir ab Mai jeden ersten Sonntag im Monat einen Tanztee im Bücherhotel veranstalten. Zum Beispiel, daß wir den großartigen Pianisten und Sänger Caleb Collins am 3. Juni hier erleben werden, der aus Los Angeles anreist und zwischen Gospel und Jazz pendelt. Zum Beispiel, daß wir an jedem Mittwoch ab 17.12 Uhr zum Brettspielabend einladen. UND, zum Beispiel, daß am 10. Juli hier Katharina und Daniel eine Folge des Bücherpodcast Eat:READ:sleep gestalten werden. Ohje, und das war längst nicht alles. Bleibt am Ball, Ihr Lieben. Wir haben nicht umsonst gesagt, daß dies unser Jahr wird, in dem wir alle ganz viel Neues ausprobieren. Wir ziehen das voll durch und fühlen uns total wohl dabei und sind voll stolz auf Euch, weil wir bisher in den ersten Monaten dieses Jahres nicht ein einziges Angebot des Veranstaltungskalenders ausfallen lassen mußten. Alle waren ausreichend gebucht. Habt Dank Ihr Alle für dieses große Vertrauen.

Doch jetzt ich höre auf. Laßt mich zum Abschluß voller Stolz und Freude und Dankbarkeit sagen: Die „Insel Literaturien“ hat nun einen Newsletter. Maxi hat unseren Newsletter eingerichtet, den wir mit kurzen Nachrichten und Neuigkeiten füllen werden, nicht oft, nicht lang, sondern knackig und informativ. Bitte, meldet Euch gern dafür an.






 
 
 

Conny: "Moin, Rosinante, bist du okay? Erster Versuch dieses Jahr? Wollen wir es wagen?" Ihre Hand tätschelt den Sattel, den Lenker.

Rosinante: " Die Frage stellt sich andersherum. Bist DU bereit?"

"Beim Brotmarathon war ich mir sicher.

Gerade jetzt nicht so richtig, es ist ein Versuch."

"Wohin?"

"Richtung Bellin."

"Also rechts rum?"

"Welches rechts?"

"Rosinante, fahr weiter. Immer geradeaus. Ich komme hinterher."

"Darauf kann ich mich nicht verlassen. Du hechelst seit Kilometer 2.

"Ich atme."

"Brauchen wir bis Güstrow eine Zwischenübernachtung? Dies ist keine Radtour, sondern eine Wanderung. Ich trage bloß deinen Rucksack."

"Sind wir am Ziel, Conny? Wenn du absteigst, was du bei jeder winzigen Anhöhe tust, bin ich froh, wenn niemand in der Nähe ist."

"Schau mal, wie schön hier am Inselsee, Rosinante.

Wir ruhen einen Moment aus, dann geht es weiter."

"Ich kann noch."

"Gut, ich auch."

"Rosinante, nun kommen wir an meinen Lieblingsweg. Am Bützower Kanal entlang."

"Also tatsächlich bis Bützow? Kaffee bei Heike? Krass. Habe ich von dir nicht erwartet. Ständig brabbelst du da oben und stöhnst, ächzt und..."

"Aber ich jammere nicht, weil eben du und ich..."

"Nun sag nicht wieder, wie Arsch auf Eimer."

"Nein, aber dein Sattel ist für meinen Po gebaut."

"Arsch hätte mich nicht gestört."

"Ziel erreicht, Conny, hätte ich nicht gedacht."

"Danke. Nun bin ich fit für Ladies only. Und du kommst nächsten Mittwoch zum TÜV, für unsere große Tour im Sommer."

"Na danke, den kannst du wohl mehr gebrauchen. Ich habe geschnurrt, dich will ich lieber nicht mehr beschreiben. 35km Training und im Sommer 800km spontan. Ich glaube, ich habe Selbstmitleid."

"Du schaffst das, Rosinante. Ich komme einfach mit dir mit und tanke schon mal Kraft beim heutigen Vollmond."


 
 
 
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