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Literaturiens Blog

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»Haltet die Uhren an.

Vergeßt die Zeit.

Ich will euch Geschichten erzählen.«

 James Krüss

Conny aus Literaturien, Edelweiss und Euphelia, die Vereinsschreibfeder, halten Euch auf dem Laufenden über das, was auf Eurer "Insel" Literaturien vor sich geht. Ob kleine Momente der Freude, große Fortschritte, neue Ideen, Informationen über die kommenden und Berichte über die vergangenen Veranstaltungen - hier lest Ihr davon und kommt mit den beiden Schreibeifrigen ins Gespräch. Wir freuen uns über Eure Gedanken, Vorschläge, Beiträge in Form von Kommentaren. ♥

Das Bild meines Kalenders in diesem Jahr scheint Programm zu sein – fiel mir gerade vorhin zum ersten Mal auf.

Ich wollte in meinen Bildern auf dem Handy aufräumen. Dabei stellte ich fest, daß ich am 4. März zum letzten Mal Tagebuch geschrieben habe. Das Buch meines Jahres hat sich seitdem mit so vielen Bildern und Geschichten gefüllt, ich bin förmlich auf Wolke 7 durch die letzten Wochen gesegelt. Ja, immer schön die Arme breit, um im Gleichgewicht zu bleiben, locker in der Hüfte und Knie in Habachtstellung. Wenn die Arbeit Spaß macht, dann kann ich schon schnell mal die Grenzen der eigenen Kraft überschreiten. Plötzlich pustet der Wind streng von vorne, läßt die Haare (die so lang sind, weil ich nicht vom Hof fahren mag) nach hinten wehen, bremst den Auftrieb und schickt Schlafsand aus der Sahara oder sonst woher schon am späten Nachmittag. Ich mag gern selbst in meinen Erlebnissen blättern. Wir sind so eine kleine wundervolle Truppe und erleben echt viele verschiedene Dinge hier bei uns auf dem Hof.

Ich räume also jetzt meine Fotos auf und lasse Euch an den Erinnerungen ein wenig teilhaben.

Natürlich fange ich mit Rosinante an.

Sie wurde toll gepflegt in Rostock im bike market, steht nun wieder im heimischen, geheizten Unterstand und wartet geduldig auf den Start für unsere große Reise 2026. Ich habe unser Bahnticket gebucht. Am 28. Juni fahren wir beide von Waren nach Liberec in Tschechien, um von dort die erste Tour an die Neißequelle zu unternehmen und dann, von der Lausitz aus startend, an Neiße und Oder zurück gen Heimat zu radeln.


Zurück zum März. Unsere Tour „Ladies Only“ begann spielerisch und schon ziemlich krass. Wir legten vom Spiel „Geht noch was?“ vier zusammen und spielten alle gemeinsam an einem Würfelbecher.

Oh, das war ein echter Auftaktspaß, gepaart mit viel Konzentration. Oli ist ein begnadeter Erklärbär, das erleichtert so eine Runde ungemein. Wenn im Oktober das nächste Spiele-Wochenende stattfindet, dann werden die Tische wieder voll sein mit strategischen Welten. Ich freue mich schon sehr darauf.

Zurück zur Damenwahl. Wir besuchten unsere Wäscherei „Warener Waschfee“, die uns seit Jahrzehnten mit sauberer Wäsche in den Zimmern versorgt. Das war sehr interessant, denn soviel Technik hatten wir nicht vermutet und so eine engagierte Führung auch nicht. In Rostock wechselten unsere Damen und auch unsere Butler in andere Welten. Im „Klamöttchen“ wurden wir von Alina sooo herzlich empfangen und konnten unsere anderen Leben einfach mal anprobieren. Das sollte man vielleicht häufiger tun, einfach mal in eine andere Rolle schlüpfen.

Zum Abschluß war der Höhepunkt die Lesung mit Janne Mommsen zu seinem neuen Buch „Das Salz in der Luft“ – musikalisch unterlegt, erzählt mit vielen Episoden aus dem Schreibprozeß wurde es ein charmanter und sehr unterhaltsamer Abend.

Mitte März hatten Torsten und ich die große Freude, auf Einladung von Peter in der Elbphilharmonie ein zauberhaftes Konzert zu erleben. Es war so ein tolles Erlebnis. Danke Peter!!!

Aber sofort nach diesem Ausflug ging es weiter mit Aufräumen. Die Stube, in die die Webstühle kommen sollte, war längst noch nicht bereit.

Doch ich hatte mir ein Ziel gesetzt: FreundeWochenende. Tagsüber und beinahe auch halbe Nächte räumte ich auf in meinen Erinnerungen, in Texten und Zeitungsausschnitten, Dingen, Fotos, fällte Entscheidungen, ob weg oder behalten und war total erschöpft von diesem Prozeß. Nun bin ich dankbar, daß ich mir ein Ziel gesetzt hatte, denn sonst würde ich es nicht geschafft haben. Während die Gäste schon die ersten Sonnenstrahlen genossen, wühlte ich noch auf der Schattenseite. Wie groß war die Freude, als die Webstühle mit einer wahren Prozession in die neu entstandene Webstube gebracht wurden.

Doch das war nur ein Teil des FreundeWochenendes, denn es wurde so viel geschafft in diesen Tagen. In der Bücherscheune war es plötzlich besenrein, die Beete wurden in Angriff genommen, an der Rezeption „Zwischen den Zeilen“ konnten wir in den Ecken putzen, weil aufgeräumt.

Bei allem hatten wir total viel Grund zum Lachen, zum Beieinandersein, zum Schwelgen in Erinnerungen und auch zum stillen Innehalten, weil gute Freunde nicht mehr dabei sein werden.

Umso wichtiger ist es, gemeinsam für wunderbare Momente zu sorgen. Ja, und einsame Eigenbrötler werden wir hier ganz bestimmt nicht. Immer sind es viele von ihnen.

Gleichzeitig zum FreundeWochenende kamen die FontaneFreunde auf ihre Kosten. Da gab es eine Lesung mit Kuno, eine Führung durch das Kloster von Dobbertin und einen Vortrag von Dr. Cartellieri. Viele neue Informationen erhielten wir über das Leben im Kloster und über die Freundschaft von Mathilde von Rohr und Fontane.

Auch im nächsten Jahr werden wir ein Fontane-Wochenende durchführen. Dann ergänzen wir mit einer „Wanderung durch die Gemarkung Groß Breesen“ – ich hab da so Ideen….

Nachdem sich der Spinnkurs von Maxi Mitte März schon großer Anerkennung erfreute, waren wir total gespannt, wie unser nächster Markt wohl angenommen wird. Danke an zauberhafte Aussteller zum Vorostermarkt. Es war eine wundervolle Stimmung auf dem Hof, zu der Ihr alle mega beigetragen habt.

Unsere Sommermärkte an „Kunst offen“ und „Offene Gärten“ werden kleiner sein, bevor wir dann am 14. und 15. November den Advent mit einem großen Markt wieder einläuten. Apropos Spinnen: Am 26. April findet in Prerow ein SpinnMarathon statt von 9-12Uhr, zu dem Maxi sich angemeldet hat. Wer also Lust hat, möge gern Zuschauer dort sein.

Und dann kam auch schon Ostern, kam und war gefühlt sofort wieder vorbei. Mir schien es, als hätte ich die Kisten mit der Deko gar nicht aus den Händen gelegt, da habe ich auch schon wieder alles eingesammelt. Zum zehnten Mal haben unsere Osterfrauen sich hier getroffen, danke für diese Treue, Mädels, macht echt Spaß mit Euch. Zu Ostern hatte endlich auch Mechthild mal wieder ihren RundumAuftritt. Sie ist unsere große Knetmaschine, ein Traditionsstück des alten Handwerks. Bisher habe ich sie selten eingeschaltet, weil meine Mengen zu klein waren. Nun bin ich groß genug für Mechthild, nun ist sie fester Teil unseres Teams.

Vielleicht an dieser Stelle so mittendrin, wegen Team und so: Wir suchen an der Seite von Ingo und Bine gern Verstärkung in der Küche. Nicht nur die Anzahl der Brote ist gestiegen. Die beiden sind ein großartiges Gespann, doch Hilfe in der kalten Küche und an der Spüle würde ihnen das Leben etwas erleichtern und genau das ist unser Ziel für die ganze Gutshoffamilie. Wir möchten miteinander ein wundervolles Leben führen. Deshalb möchten wir auch für Anja auf der Etage Hilfe finden. Anja ist echt eine Zauberfrau, Heldin der Bettwäsche, immer voller Power. Doch auch sie braucht Urlaub und freie Tage, ohne sich um die „Insel“ Gedanken machen zu müssen. Insofern suchen wir nicht, weil es nicht anders geht, sondern in der Tat, um das Hiersein für uns alle selbst zu verschönern.

Achja, gleich nach Ostern ist noch etwas gaaaanz Tolles passiert. Es wurde Licht – Torsten hat es ermöglicht. Unser WolleLaden ist nun perfekt ausgeleuchtet. Erst jetzt konnten wir erkennen, wie wunderbar er ausgestattet ist. Es ist ein reines Vergnügen, durch unser Lädchen Lädi L. zu bummeln.

Mir fällt noch so viel ein, worüber wir gerade nachdenken, was wir alles angezettelt haben, was wir alles erlebt haben. Zum Beispiel, daß der Frühling unseren Park gefunden hat. Zum Beispiel, daß der berühmte (unter den Wollmäusen) Thorsten Duit im November und im Januar zu uns kommen wird. Zum Beispiel, daß Susanne Oswald im Januar erneut bei uns liest, wir ihr dann die Socken der Sockenweltmeisterschaft übergeben werden, an der wir uns beteiligen und auch Sammelstelle sind. (Ein so wichtiges und schönes Projekt, bitte, bitte macht mit!!!!) Zum Beispiel, daß wir ab Mai jeden ersten Sonntag im Monat einen Tanztee im Bücherhotel veranstalten. Zum Beispiel, daß wir den großartigen Pianisten und Sänger Caleb Collins am 3. Juni hier erleben werden, der aus Los Angeles anreist und zwischen Gospel und Jazz pendelt. Zum Beispiel, daß wir an jedem Mittwoch ab 17.12 Uhr zum Brettspielabend einladen. UND, zum Beispiel, daß am 10. Juli hier Katharina und Daniel eine Folge des Bücherpodcast Eat:READ:sleep gestalten werden. Ohje, und das war längst nicht alles. Bleibt am Ball, Ihr Lieben. Wir haben nicht umsonst gesagt, daß dies unser Jahr wird, in dem wir alle ganz viel Neues ausprobieren. Wir ziehen das voll durch und fühlen uns total wohl dabei und sind voll stolz auf Euch, weil wir bisher in den ersten Monaten dieses Jahres nicht ein einziges Angebot des Veranstaltungskalenders ausfallen lassen mußten. Alle waren ausreichend gebucht. Habt Dank Ihr Alle für dieses große Vertrauen.

Doch jetzt ich höre auf. Laßt mich zum Abschluß voller Stolz und Freude und Dankbarkeit sagen: Die „Insel Literaturien“ hat nun einen Newsletter. Maxi hat unseren Newsletter eingerichtet, den wir mit kurzen Nachrichten und Neuigkeiten füllen werden, nicht oft, nicht lang, sondern knackig und informativ. Bitte, meldet Euch gern dafür an.






 
 
 

Conny: "Moin, Rosinante, bist du okay? Erster Versuch dieses Jahr? Wollen wir es wagen?" Ihre Hand tätschelt den Sattel, den Lenker.

Rosinante: " Die Frage stellt sich andersherum. Bist DU bereit?"

"Beim Brotmarathon war ich mir sicher.

Gerade jetzt nicht so richtig, es ist ein Versuch."

"Wohin?"

"Richtung Bellin."

"Also rechts rum?"

"Welches rechts?"

"Rosinante, fahr weiter. Immer geradeaus. Ich komme hinterher."

"Darauf kann ich mich nicht verlassen. Du hechelst seit Kilometer 2.

"Ich atme."

"Brauchen wir bis Güstrow eine Zwischenübernachtung? Dies ist keine Radtour, sondern eine Wanderung. Ich trage bloß deinen Rucksack."

"Sind wir am Ziel, Conny? Wenn du absteigst, was du bei jeder winzigen Anhöhe tust, bin ich froh, wenn niemand in der Nähe ist."

"Schau mal, wie schön hier am Inselsee, Rosinante.

Wir ruhen einen Moment aus, dann geht es weiter."

"Ich kann noch."

"Gut, ich auch."

"Rosinante, nun kommen wir an meinen Lieblingsweg. Am Bützower Kanal entlang."

"Also tatsächlich bis Bützow? Kaffee bei Heike? Krass. Habe ich von dir nicht erwartet. Ständig brabbelst du da oben und stöhnst, ächzt und..."

"Aber ich jammere nicht, weil eben du und ich..."

"Nun sag nicht wieder, wie Arsch auf Eimer."

"Nein, aber dein Sattel ist für meinen Po gebaut."

"Arsch hätte mich nicht gestört."

"Ziel erreicht, Conny, hätte ich nicht gedacht."

"Danke. Nun bin ich fit für Ladies only. Und du kommst nächsten Mittwoch zum TÜV, für unsere große Tour im Sommer."

"Na danke, den kannst du wohl mehr gebrauchen. Ich habe geschnurrt, dich will ich lieber nicht mehr beschreiben. 35km Training und im Sommer 800km spontan. Ich glaube, ich habe Selbstmitleid."

"Du schaffst das, Rosinante. Ich komme einfach mit dir mit und tanke schon mal Kraft beim heutigen Vollmond."


 
 
 

Draußen ist gerade wunderschönes Wetter für drinnen. Ich stehe am Fenster, schaue dem Regen zu, der mit großer Lust den Schnee vernascht. Manch einer schlitterte heute morgen zum Auto auf dem Parkplatz, doch dabei kann ich nun nichts mehr machen. Warten. Das Eis schmilzt und läuft in Bächen und Rinnsalen auf den Wegen in die nächste Vertiefung. Kino, erste Reihe. Der Film: Weißgraugrün – eine Verwandlung.


Ich werde innerlich etwas unruhig. Natürlich weiß ich, daß alle auf Wärme, Licht und Farbe warten. Doch ich hätte noch ein oder zwei Wochen Februar länger gebrauchen können. Hätte man mich gefragt an der Ausgabe der zu verteilenden Wintertage: Darf es ein bißchen mehr sein? – Ich hätte JA gerufen. Ihr wißt, ich liebe den November, doch nun kommen Januar und Februar zusätzlich auf diese Liste.

Ich sage nur, Räumen und Putzen!!!!

In diesem Jahr kam hinzu, daß wir uns auf so viel Neues eingelassen haben in den ersten Wochen. Wir haben bewußt unsere vertrauten Routinen verlassen, wenn auch mit langsamen Schritten, aber doch mit neuen Perspektiven. Frischer Wind im Kopf und im Herzen ist das Ergebnis. Ich habe das Gefühl, daß schon die kleinste Richtungsänderung mir zeigt, wieviel Potenzial noch in mir steckt, wenn auch, das gebe ich ehrlich zu, schon manchmal außerhalb meiner Komfortzone. Es kostet mich Überwindung, technische Neuerungen verstehen zu wollen und umzusetzen. Abläufe zu verändern oder gar neue zu generieren, gelingt mir nicht mehr so spontan, wie, naja, damals hört sich auch doof an.

Es kostet mich richtig Lebensenergie, immer wieder das Wort „räumen“ zu benutzen. Die Veränderung hierin besteht nämlich darin, bewußt loslassen zu WOLLEN. Brauch ich nicht mehr, braucht niemand mehr, aber, aber, aber …. KANN WEG!!! Hört sich so einfach an. Maxi würde jetzt sofort reinrufen: Ist es auch! Ich bleibe immerhin am Ball, auch wenn ich mich krümme vor ohnöhwillnichtmehrmirdochegal. Mein Ziel aus der ToWantListe begeistert mich noch immer. Und nun schreie ich es in die Welt: Am 28. März zum ersten VorOsterMarkttag öffnen wir die neu eingerichtete Webstube für Besucher. Hört sich selbst für mich krass an. Rücken gerade, Brust raus, Kopf hoch, Bauch rein! Conny, ab mit dir in den Keller!!! Und wieder das Räumspiel: Brauche ich das wirklich? Kann weg? Weiter geht’s! Reisen mit leichtem, also wenigstens mit leichterem Gepäck. Ziel: 28. März.

Dann habe ich auch viel mehr Muße für all die Veranstaltungen, die nun folgen. Seht Ihr, solche Sätze sind Motivation auf höchstem Niveau - oder so. Oder, gerade bei Albert Einstein gelesen: "In der Mitte der Schwierigkeiten liegen die Chancen." Na, dann her damit, fühle mich gerade sehr mittig!!!!

Erinnert Ihr Euch? Da war gerade das Megaspielewochenende. Einmal tief Luft geholt, waren wenige Tage später die Nähmaschinen gefragt.

Wundervolle Patchwork-Werke von zauberhaften Frauen sind entstanden.

Diese Tage hat Liane unter ihren Fittichen gehabt, sie hat es einfach drauf. Nicht nur in der Wolle Perfektionistin, sondern auch an der Nähnadel. Ute Breidenmoser leitete den Kurs mit absoluter Professionalität. Eigentlich wollte ich auch daran teilnehmen, doch als die Mädels ihre Maschinen auspackten und fachsimpelten, da merkte ich, daß ich am Abend zuvor noch nicht einmal wußte, wo bei meiner Maschine der Einschaltknopf ist. So schnell habt ihr mich noch nie weglaufen sehen.🤣

Patchwork – so ein kleines Wort und so viele tausend künstlerische Möglichkeiten.

Auf alle Fälle haben sich die Nähfrauen entschieden, diesen Kurs im kommenden Jahr wieder stattfinden zu lassen.

Kaum waren die Nähmaschinen aus dem Saal, wurde hier seit Mittwoch das Tanzbein geschwungen.

Mit Tanzlehrerin Kyra Marquardt hatten die Paare eine Trainerin, die in der A-Klasse Standard und Latein mehr als 10 Jahre im Tanzsport aktiv und erfolgreich war.

Ein schönes Programm rund herum garantierte allen zwischendurch mal, ein wenig Luft zu holen – und im nächsten Jahr geht es von vorne los, entschieden die Tanzpaare.

Ihr merkt, der Veranstaltungskalender für 2027 wächst also gerade parallel. Schaut mal drauf, sogar der Kleine Prinz kehrt 2027 zurück.

Draußen wird es dunkel. Ich gönne mir jetzt eine kleine Auszeit und lasse mich in aller Stille von Gedanken und Wörtern in meinem Nest umgarnen. Das herrliche, gemütliche, schmuddelige, naßkalte Wetter und die noch frühe Dunkelheit geben mir die Möglichkeit, mich mit gutem Gewissen und vielen Lieblingsbüchern in den Sessel zu kuscheln und in eine andere Welt zu träumen.

Vielleicht habe ich nachher noch Lust, Impulse oder Textsplitter aufzuschreiben, mit meinem Groten zu plaudern oder einfach nur zu sitzen oder zu stricken oder zu spinnen bei einem heißen Tee.

Auf jeden Fall schalte ich alle Technik für diese Zeit ab. Erstaunlich – ich werde nichts verpassen! Plötzlich bin ich Millionen Meilen vom Alltag entfernt. Probiert es selbst! So ein Wetter kann doch echt ein Sonntagssegen sein.

"Muße ist das Kunststück, sich selbst ein angenehmer Gesellschafter zu sein." Karl Heinrich Waggerl

 
 
 
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