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Eintrag in das Buddelbuch – Euphelia am 15. Juli

Euphelia ist ganz zappelig. Wo sie auch hinschaut, überall liegen Sätze, die unbedingt aufgeschrieben sein wollen. Doch wo bloß ist der rote Faden, der den Sätzen eine Richtung gibt? Euphelia könnte einfach mit dem JETZT beginnen und ausprobieren, wo das hinführt. JETZT sitzt Conny gemeinsam mit ihren Kölnern im Bus, unterwegs zurück ins Bücherhotel. Sie waren heute in Stavenhagen im Fritz-Reuter-Literaturmuseum, haben so viele interessante neue Informationen über diesen außergewöhnlichen und in der Tat weltbekannten Dichter bekommen.

Gräfin Verena Hahn konnte mit ihren Erzählungen und der Pomeranze alle in ihren Bann ziehen.

Conny ist zudem wieder einmal völlig entzückt von den Blicken in die hügelige Weite, von den kleinen Seen und großen Feldern. Gern möchte sie mit ihrem knallroten Fahrrad Rosinante mal wieder durch das Land streifen, sich die Hügel hochquälen und auf der anderen Seite jauchzend hinabrollen, dabei der Natur ganz nahe sein und dieses Wahnsinnsgefühl von Freiheit spüren.

Bald. Ganz bald. Jetzt sitzt sie im Bus, schaut von hinten in der letzten Reihe warmherzig auf ihre Kölner, die bereits eine Woche lang ein interessantes Programm erleben durften. Conny hat alle Touren geplant, fast alle begleitet und war so richtig in ihrem Element.

Wildpark in Güstrow

Maennerhobby

Der Höhepunkt für sie selbst und auch für ihre Kölner war die Besichtigung im Schloß Schwerin. Ein kugelrundes riesengroßes Dankeschön an Yvonne Ben Araar für die Organisation dieses einmaligen Erlebnisses. Liebe Yvonne, der größte Dank kam am Abend von einer Dame der Rollatoren-Gang in Form des Satzes:“ Daß ich das noch erleben durfte, wo man mir doch sonst immer sagt, das oder das geht nicht mehr. Ich war wirklich auf einem Dach, Conny, stell dir das mal vor.“

Euphelia hatte genau gesehen, wie Connys Augen feucht wurden bei der Umarmung. Ja, genau das ist ihr Lebensinhalt – den Menschen Erlebnisse und Abenteuer zu schenken, die sie in ihrem Herzen als Akku mit nach Hause nehmen können. Das sind manchmal diese kleinen Verwöhnmomente im Haus oder im Park, winzige Gesten, Umarmungen oder Überraschungen, die ein Lächeln auf das Gesicht zaubern. Oder eben solche Abenteuer, wo sich Conny ihre kindliche Naivität bewahrt hat und am Ende mit diesem unschuldigen Blick, der auch noch echt ist, feststellt:“Oh, darüber hab ich gar nicht nachgedacht.“ Das tiefe erlöste Durchatmen von Yvonne, als beim Abschied alle heil auf festem Boden vor ihr standen, das war allerdings nicht zu überhören.

Morgen fahren die Kölner wieder nach Hause, nehmen schöne Erinnerungen mit und sind vielleicht schon direkt bei Abreise voller Vorfreude auf das Wiederkommen im nächsten Jahr. Euphelia weiß genau, daß dann wieder das Tablett mit dem Willkommensschluck jeden Abend vor dem Haus mit Winken und Lächeln bereit steht.

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Euphelia
Euphelia
09 de fev.


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