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>>Liebes Buddelbuch,

Aktualisiert: 29. März

echt jetzt, wer soll denn das Pensum schaffen. Ich brauche eine zweite Hand. Bitte, gebt mir eine zweite Hand!!! Ostern steht vor der Tür. Was wollte Conny nicht alles tun bis dahin. Zum Glück hat sie vieles nicht geschafft, denn nun habe ich wenigstens noch die Gelegenheit für einen kurzen Rückblick. Irgendwie steckt hier die ganze Truppe so voller Energie, ich hätte schon wieder Seiten füllen können. Muß an den Hanfkeksen liegen. Als Hausschreibfeder führe ich ja das Tagebuch, da schreibe ich eben auch gern Ereignisse auf, die mich und andere zuvor begeisterten. Schon auch Pläne und Ideen und Visionen, nun ja. Aber eines nach dem anderen. Also: Rückblick, wie versprochen. 

Das Freunde-Wochenende wartet noch auf finale Auswertung. Hier ist sie. Es begann letzten Donnerstag mit Aufgabenbesprechung und Rundgang. Anne und Hubi kamen, um aus der noch sehr jungen Güstrower Brauerei Kniesenack frischen Treber zu bringen. Liane fand ein Rezept für ein reines Sauerteigbrot mit Biertreber, es gelang und kommt nun mit auf die Liste der Favoriten.  Das gemeinsame Abendessen zum Frühlingsbeginn startete mit der festlichen Übergabe der neuen Speisekarte. Die Testesser hatten freie Auswahl. Es war dann echt unheimlich an der Tafel, denn niemand, wirklich niemand sprach viele Minuten hindurch ein Wort. Conny rutschte vor Ungeduld schon fast unter den Tisch. Ingo traute sich in der Küche gar nicht mehr, auch nur mit einem Topf zu klappern. Stille. Man nennt es gefräßige Stille. Aber sooo still. Ohje. Bis einer nach dem anderen sich in seinem Stuhl zurücklehnte und genußvoll seufzte, bis jemand zu Ingo ging, um Nachschlag zu holen, bis endlich das ersehnte Lächeln auf den Gesichtern erschien. Conny konnte wieder Luft holen. Neue Speisekarte: Check! Danke an Ingo, Biene, Liane und Maxi für die kreative Zusammenarbeit.

Am Freitag wollten sie mit der Pergola am Rhododendronweg im Gutspark beginnen. Doch Torsten hatte diese sechsköpfige Maschine echt unterschätzt. Pergola fertig, Weg fertig, Beete fertig. Wow. Kerstin, Anja und Pia hatten Tage zuvor mit ihren Laubharken die Meßlatte schon sehr hoch gelegt, doch die Freunde hielten voll mit. Unser Gutspark strahlt vor Frühlingsfreude.

Am Sonnabend war es dann schon eine achtköpfige Raupe. Diese zog nach Eulenhausen.

Jetzt ist im Kerngehäuse alle Erde fertig verteilt, es wurden Sträucher gepflanzt und nach gutem Brauch Hand in Hand mit Gesang umtanzt, die uralten Wagonbatterien entfernt, entsorgt und der Verdienst in die Vereinskasse gezahlt.

Für die Sarah-Rosen wurde eine Kletterhilfe aufgestellt. Zwischendurch sah es nach Regen aus, später hagelte es aus einem fast heiteren Himmel.

Das brachte die Spaßvögel auf die Idee, die Hälfte der Truppe könnte ja einen Pavillon halten, unter dem die andere Hälfte arbeiten könnte. Der Regen kam nicht, doch die Idee ließ die Kinderherzen höher schlagen. Das Finale stand also fest.

Danke nochmal für diese traumhaften, fröhlichen, tatkräftigen Tage. 

Am Montag saßen die drei Obereulen beisammen, ich belauschte sie und kann nun verkünden. Die drei nutzten den Vollmond, um zum wiederholten Mal den Brief von Simone und Melanie zu lesen und einen Plan daraus zu basteln.

Simone und Melanie, wißt ihr, das muß ich euch unbedingt erzählen, sind nicht so ganz von dieser Welt. Conny meinte ja mal, die beiden sind die liebenswertesten Verrückten, die sie kennt. Wer von euch in der Schatzinsel den Adventskalender vom Zauberer von Oz erklärt bekam, die wundervollen Bastelwerke für das Trinkgeld der Mitarbeiter, wer schon mal an Mittweihnachten dabei war und der Übergabe eines sommerlichen Adventskalenders beiwohnte, wer schon mal die herrlichen Vollmond-Utensilien bewunderte bei den Lesungen, der ahnt, hier sind zwei besondere Mädels am Werk. Seit Jahren schicken diese beiden zu jedem Vollmond eine Überraschung und jedes Jahr einen besonderen Adventskalender. Tausend Dank, liebe Simone, liebe Melanie. Mit der Idee für dieses Vollmondjahr haben sie in Conny ein gedankliches Feuer entfacht, welches schon lange schwelt. Das Ergebnis lautet: Endlich, und ich finde ja, es wird höchste Zeit, endlich eröffnet Literaturien einen eigenen Lesezirkel. Start ist der 3. Oktober 2024.

Ich freue mich darüber wie Bolle, die drei Obereulen sind schon jetzt total aufgeregt. Stellt euch doch mal vor, dann wird hier im Bücherhotel tatsächlich über Bücher gesprochen. Kaum zu glauben, daß ich sowas verkünden darf. Da fällt mir ein, daß Conny ja ab dem 10. April erst einmal mit ihren Schreibwilligen schreiben wird. Ob wohl irgendwann aus all dem mal ein Buch über Literaturien entstehen kann? Naja, lieber nicht so vorpreschen mit solchen Überlegungen, wie war das noch mit der großen Energie hier? Zunächst wird Conny mit vielen verschiedenen Ansätzen und Motiven und verrückten Möglichkeiten kreative Geschichten hervorzaubern, Emotionen freilassen, Worte entdecken und Sätze aneinanderreihen, Lachen erschallen lassen und Tränen trocknen, Vertrauen aufbauen und dem gerecht werden. Diese Schreibtage sind ein besonderer Höhepunkt in Connys Veranstaltungskalender. Doch zunächst freuen wir uns auf Ostern, sind gut vorbereitet und ausgebucht, haben passendes Wetter organisiert und werden die Farbtupfen im Gutspark genießen können.

Achja, apropos frühlingshafte Farbtupfen.

Sind sie nicht wunderschön? Schaut doch mal rein bei Sundgarn. https://sundgarn.de/

Einige Exemplare findet ihr als Lesezeichen auch bei uns bei Lädi L. und sie zaubern wirklich ein Lächeln ins Gesicht. Ich nehme mir ein, haha, nein keinen Keks, sondern ein Ei und werde es Conny auf den Tisch legen, denn Ostereier hat sie noch nicht gefärbt. Habt ihr schon? Wie macht ihr das? Habt ihr vielleicht ganz besonders schöne Exemplare oder ausgefallene Ideen? 

"Das weiß ein jeder, wers auch sei, gesund und stärkend ist das Ei." Wilhelm Busch

Ich wünsche euch allen ein fröhliches Osterfest, verwöhnt euch miteinander, habt Spaß und gute Laune. Möge Freude in euren Herzen erblühen.


Eure Euphelia am 27. März<<


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So viele Neuigkeiten! Wir freuen uns riesig, das einladende Osterbäumchen und vor allem Euch alle wiederzusehen. Schon in wenigen Stunden mit einem lauten „Fröhliche Ostern!“

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