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Literaturiens Blog

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»Haltet die Uhren an.

Vergeßt die Zeit.

Ich will euch Geschichten erzählen.«

 James Krüss

Conny aus Literaturien, Edelweiss und Euphelia, die Vereinsschreibfeder, halten Euch auf dem Laufenden über das, was auf Eurer "Insel" Literaturien vor sich geht. Ob kleine Momente der Freude, große Fortschritte, neue Ideen, Informationen über die kommenden und Berichte über die vergangenen Veranstaltungen - hier lest Ihr davon und kommt mit den beiden Schreibeifrigen ins Gespräch. Wir freuen uns über Eure Gedanken, Vorschläge, Beiträge in Form von Kommentaren. ♥

Euphelia hat sich an blühende Landschaften im Büro schon fast gewöhnt. Doch seit heute kein Umweg mehr zum Schreibtisch, kein Ausweichen für Conny für die wichtigen Entscheidungen der nächsten Stunden und Tage. Der Apfelbaum wurde in Eulenhausen verwurzelt. Nun gibt es dort einen herrlichen Dreiklang: Sitzstein, Telefonzelle und Naschbaum. Die großen geharkten Haufen auf der gemähten großen Wiese sind verschwunden. Gekommen sind die neuen Matratzen. Immer dichter kommen wir unserem Schlüsseltag. Daß es dann noch Betten gibt, scheint sicher! Tut gut, wenn etwas sicher scheint.


 
 
 

Unberührte Natur und mitten drin ein Hotel. Die Tauben spazieren auf dem Gehweg, der Hase hoppelt mitten am Tag über die Terrasse. Die Katze, die hier nicht hergehört, sonnt sich windgeschützt und ungestört auf der Eingangstreppe . Die Tomatenpflanzen wachsen im Salon und warten auf ein warmes Draußen. Der Apfelbaum, ein Naschbaum, der Dienstag eingepflanzt wird, übersteht die Wetterkapriolen dieser Tage neben dem Schreibtisch in Connys Büro und blüht und blüht und blüht. Insel Literaturien.

Inseln sind Sehnsuchtsorte. Sie versprechen Abgeschiedenheit, Naturgenuß und eine ganz besondere Auszeit vom Alltag. Nach diesen Monaten und an solchen Tagen hat der Satz „Reif für die Insel“ für Conny eine völlig neue Bedeutung bekommen.



 
 
 

Euphelia ist begeistert von diesem großen Mond, der da auf ihren Tisch herein leuchtet. Nun versteht sie auch, warum Conny schon heute nachmittag die Decke ausrollte und sich gemütlich hinkuschelte mit ihrem Buch. Vollmond. Euphelia und die Großeule waren die einzigen Zuhörer. Conny hatte sich ein Buch ausgesucht, mit dem sie in ihre Heimatstadt und nach Hiddensee verreisen konnte. Judith Kern, Der Tanz der Kraniche. Achja! Torsten hatte vorher noch versucht, die Fähre zu buchen. Leider fehlten ihm die passenden Münzen. So wurde ganz schnell aus dem Ferngespräch ein Selbstgespräch. Wie toll, daß sie nun aufrecht steht, die Magentatelefonzelle. Es ist eine Riesenfreude und ein schöner nächster Erfolg für den Literaturpark Groß Breesen. Um 5.53 Uhr ist der Mond in dieser Nacht am vollsten. Ob Conny es wohl schafft, bis dahin zu lesen? Wäre ja mal wieder ein kleines Abenteuer. Lesen bis die Wimpern klimpern. Für alle anderen, die heute Nacht als Werwolf unterwegs sind oder als Wesen der Anderswelt, wünscht Euphelia viel Spaß und gutes Gelingen. Man sieht sich!










 
 
 
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