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Literaturiens Blog

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»Haltet die Uhren an.

Vergeßt die Zeit.

Ich will euch Geschichten erzählen.«

 James Krüss

Conny aus Literaturien, Edelweiss und Euphelia, die Vereinsschreibfeder, halten Euch auf dem Laufenden über das, was auf Eurer "Insel" Literaturien vor sich geht. Ob kleine Momente der Freude, große Fortschritte, neue Ideen, Informationen über die kommenden und Berichte über die vergangenen Veranstaltungen - hier lest Ihr davon und kommt mit den beiden Schreibeifrigen ins Gespräch. Wir freuen uns über Eure Gedanken, Vorschläge, Beiträge in Form von Kommentaren. ♥

Aktualisiert: 23. Dez. 2024

Euphelia fühlt sich voll verwirrt.

Was soll denn diese Springerei. Nur weil der kleine Prinz von Planet zu Planet flog, muß Conny doch nicht zwischen diesen Tagen umherhüpfen. Da war der Auftakt auf der Brücke

und der auf der Terrasse,

also Vorwort und Prolog. Eigentlich war davor ja auch noch… na, kommt wohl später.

Die Kapitel 5

und 6

und der Epilog

sind bekannt. Niemand sieht mehr in der Reihenfolge durch. Euphelia möchte am liebsten Maxi um Sortierung bitten, deren Listen, Tabellen und Pläne sind allmählich legendär.  Sie versucht es selbst:  

Klappentext

Vorwort

Prolog auf der Brücke

1. Kapitel

2.Kapitel

3. Kapitel

4. Kapitel

5. Kapitel

6. Kapitel

Epilog

So, Euphelia nickt sich selbst anerkennend zu. Geht doch! Geht doch??? Nein, ruft sie der schreibenden Hand zu. Keiner kennt bisher den Klappentext. Der steht fachgesimpelt ganz vorn. Du fängst schon wieder mittendrin an. Sie hat noch gar nicht zu Ende gestöhnt, da fließt die Tinte schon. Schnell kann sie noch einfügen, daß sie jetzt mit Kapitel 3 beginnen soll. Ach, wenn man sie doch bloß fragen würde. Doch auch für Euphelia waren die Kapitel 3 und 4 wahrhaft beeindruckend. Es begann mit einer Ausfahrt im Konvoi nach Vietgest. Vor gar nicht langer Zeit hatten sich im Gutshotel Janne Mommsen und Miriam vom Schloß Vietgest mit Conny zum Kaffee verabredet. Conny war begeistert von dieser charismatischen Frau. So ergab sich jetzt die Möglichkeit eines Besuches bei der Schloßherrin in Vietgest.

Imposant steht nicht nur die Herrin, sondern auch das Schloß vor einem, wenn man sich auf der pompösen Auffahrt nähert.

Miriam führte die Prinzengruppe nach einem Glas Sekt voller Leidenschaft durch ihr Schloß.

Große Hochachtung vor dem bereits Erreichten mischte sich mit tiefen Seufzern über das Ruinöse, was noch zu bewältigen sein wird. Doch da ist soviel Kraft und Zuversicht in Miriam. Sie schafft das, mit vielen guten Freunden an ihrer Seite und dem Daumendrücken der beeindruckten Prinzengruppe. 

Von dort aus führte der Weg in eine komplett andere Welt. Größer hätte der Gegensatz nicht sein können. Man spürte förmlich, wie aufgeregt Conny wurde und wie ihr Herz höher schlug. Als die allerkleinste Straße überging in einen noch kleineren Feldweg waren sie nur noch 1km vom Ziel entfernt. Conny hatte Remo erst einmal kurz gesehen und wußte genau, daß sie an diesen Ort ihre Gruppe führen möchte. Und es war alles richtig.

Auf dem Hof Ulenkrug in der Nähe von Dargun lebt und arbeitet eine Gemeinschaft von 28 Menschen miteinander. Sie betreiben Landwirtschaft und Viehzucht, bearbeiten einen riesigen Garten, sind beinahe komplett in der Selbstversorgung.

Hier kümmert man sich um altes Saatgut, ist weltweit vernetzt und engagiert sich in verschiedensten Projekten. Conny und ihre Prinzengruppe kamen aus dem Staunen gar nicht heraus. Sie kamen als Fremde in einer komplett fremden Welt an. Sie gingen als interessierte Freunde. Man muß mit Sicherheit gar nicht unbedingt so leben wollen, aber diese Form der Gemeinschaft erleben zu dürfen, hinter die Kulissen schauen zu dürfen, erklärt zu bekommen, das hat alle Herzen angerührt und niemanden unbewegt gelassen. Liebe Vera, liebe Kathrin, liebe Freunde vom Ulenkrug, danke für eure Zeit, eure Offenheit, eure Herzlichkeit und für köstlichen Kuchen. Euphelia verspricht, daß es ein Wiedersehen gibt. 


 
 
 

Aktualisiert: 23. Dez. 2024

Euphelia drängelt. Los, Hand, schreib mich, die Tinte will fließen. Da wartet doch die dicke Berta auf Erwähnung. Also, nimm Fahrt auf. Ja, das ist ein gutes Stichwort. Die dicke Berta ist nämlich der gelbe alte Ikarus, der von Klaus zärtlich gepflegt und besonnen gefahren wird.

Am letzten Tag von „Auf den Spuren des kleinen Prinzen“ ließen sie sich von Klaus fahren. Bei dem Unternehmen Rebus in Güstrow, alte Bekannte wegen all der früheren Silvesterausflüge, hatte Conny genau diesen Bus gebucht.

Sie waren wieder einmal unterwegs in alten Herrenhäusern. Ihr erstes Ziel war das Gutshaus in Weitendorf.

So warmherzig wurden sie von den zwei Frauen empfangen, die in dieses Haus all ihre Kraft und Leidenschaft stecken. Ein kurzer Spaziergang führte an das Ufer der Warnow, wo Conny am liebsten gleich in einem von Mayas Booten losgepaddelt wäre.

Der Rundgang durch das große Haus ließ manch einen mit Respekt oder Mitleid oder Ehrfurcht erschauern. Das Kopfschütteln hatte viele Gründe. Mama Martina und Tochter Maya haben noch so einen langen Weg vor sich. Und doch leben sie schon jetzt in ihrem Haus voller Gelassenheit und tiefer innerer Zufriedenheit.

Das Essen war vorzüglich, die Gespräche heiter und von Heinz gab es natürlich mitten drin ein kleines Ständchen.

Liebe Martina, liebe Maya, wir kommen wieder, so richtig gern. Danke für Eure Gastfreundschaft.

Die dicke Berta nahm sogar die Allee in Richtung Schloß Kaarz mit Frohsinn.

Der märchenhafte große Park mit Mammutbaum, Kunst, Schafen und Streuobstwiese begeisterte Connys Gäste.

Eine fröhliche, kompetente Führung von Katharina durch die edlen Themenzimmer und dann sogar bis hoch in den Turm, von dem aus die Weite des Parks erst richtig zur Geltung kam, war ein würdiger Abschluß der PrinzenTage.


 
 
 

Aktualisiert: 23. Dez. 2024

Euphelia hörte vor kurzem, wie Conny von der Kraft des weißen Blattes sprach. Nichts, sagte sie, ist inspirierender, als ein weißes Blatt Papier. Soweit so gut, denkt Euphelia. Aber, hey, Leute, man sitzt doch nicht zwei Wochen davor. Das hat dann mit Inspiration nichts mehr zu tun. Das ist krasse Schreibblockade. Dabei hat Kathrin von kalter Gurkensuppe und dicker Berta geschrieben, Oli von normalen Brücken und Torsten war begeistert von der kompetenten Sicht auf Nachwachsende Rohstoffe. Euphelia hopst jetzt frech auf das weiße Blatt.

So, nun mach was draus, empört sie sich. Der kleine Prinz wartet nicht ewig. Achja, denkt Conny, der kleine Prinz hat wirklich Spuren hinterlassen. Bis zum Schluß war sie so sehr aufgeregt vor diesen Tagen, waren sie doch der Höhepunkt in ihrem Jahr voller Stolz und Dankbarkeit. Am 20. August 1998 fand die erste Feier auf diesem Hof statt. Noch nicht im Gewölbe, sondern auf der Terrasse vom Gartenhaus.

Doch damit begann diese wundervolle Geschichte vom Gutshotel Groß Breesen. Kein Wunder, daß diese Tage ihren Auftakt mit Kaffee und Kuchen auf genau dieser Terrasse feierten.

Die Fortsetzung des Auftaktes „Auf den Spuren des kleinen Prinzen“ schwang sich zu einem echten Kracher empor. Conny hatte seit langem für diesen Abend ein Picknick geplant. Wo – das hielt sie sich offen wegen der Wetterlage. Eulenhausen? Gutspark? Auf dem Hügel hinter dem Park? Mitten im Wald? So viele Ideen. Doch dann kamen Maxi und Oli mit einem Augenzwinkern von einem Ausflug zurück, zeigten Conny ein Foto und drei verwegene Blicke trafen sich.

Mit Liane, Torsten und Ingo wurde noch diskutiert. Dürfen sie das? Doch Conny war es egal. Das Bild in ihrem Kopf war übermütig, echt, groß und in Farbe. Oli und Maxi bereiteten für Sonntagabend alles vor, Ingo und Bine kochten, Liane suchte die Weine aus, Conny war aufgeregt und Torsten schleppte Möbel. Hier im Gutspark halfen alle mit, sämtliche Möbel von der Terrasse zu verladen. Der Praktikant Christian fand größte Anerkennung.

Allerdings wußte niemand, wohin es ging. Was dann folgte, war ein Erlebnis der Superlative. Schaut selbst!

Niemals wieder werden Gäste des Bücherhotels so etwas erleben, denn dort wird wohl nur einmal ohne Bautätigkeit wegen Baustelle gesperrt sein.

Ihr merkt also, liebe Freunde von Euphelia, liebe Leserschaft des Buddelbuches, diese Tage hatten einen spektakulären Beginn und ein hochemotionales Ende. Kein Wunder, daß die schreibende Hand von Euphelia noch immer diese Eindrücke verarbeitet. Lest also im nächsten Eintrag von kalter Gurkensuppe und von der dicken Berta. Euphelia paßt auf, daß der Klecks gar nicht erst antrocknet.


 
 
 
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