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Literaturiens Blog

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»Haltet die Uhren an.

Vergeßt die Zeit.

Ich will euch Geschichten erzählen.«

 James Krüss

Conny aus Literaturien, Edelweiss und Euphelia, die Vereinsschreibfeder, halten Euch auf dem Laufenden über das, was auf Eurer "Insel" Literaturien vor sich geht. Ob kleine Momente der Freude, große Fortschritte, neue Ideen, Informationen über die kommenden und Berichte über die vergangenen Veranstaltungen - hier lest Ihr davon und kommt mit den beiden Schreibeifrigen ins Gespräch. Wir freuen uns über Eure Gedanken, Vorschläge, Beiträge in Form von Kommentaren. ♥

Euphelia möchte am liebsten in das zauberhafte Zimmer „Zum Tintenfaß“ flüchten. Kurzerhand hat sie Conny heute begleitet, als die in ihr Magisches WortReich angekommene Bücher brachte. Doch beide waren schnell wieder draußen, denn sie klapperten vor Kälte nach wenigen Minuten. Wem es also im Park oder im Gutshaus oder im Zimmer wirklich bei diesen Temperaturen knapp unter 30 Grad zu warm ist, der kann die softe Variante wählen und es sich im Gewölbe gemütlich machen oder ganz kühl im Magischen WortReich. Euphelia grinst wie die Grinsekatze. Sagt einer zum anderen: “ Mir ist soo warm, nicht mal unter den Kastanien weht ein Wind.“ Antwortet der andere: „Oh, mir ist gerade kalt, ich hole mir Jacke und dicke Socken, damit ich in Ruhe weiterlesen kann.“ Groß Breesen ist wirklich voller Vielfalt.

Gestern war zum Beispiel mitten in der Woche das Hotel komplett ausgebucht. Die Aufregung vor Anreise der Gäste brodelte durch das ganze Haus. Euphelia beobachtete von ihrem Platz aus, wie sogar der rote Teppich ausgerollt wurde. Mit Sonnenschirm und Schließkartenbriefen wurde diese besondere Gruppe begrüßt.

Conny, Maxi und Torsten standen voller Freude und Lampenfieber gemeinsam Spalier. Ihr Steuerbüro aus Rostock, ETL ADHOGA, hatte einen Großteil der Zimmer für ihre Sommerveranstaltung gebucht. Da das Bücherhotel 25 Jahre – ein Vierteljahrhundert voller Stolz und Dankbarkeit feiert, ist es Euphelia ein Bedürfnis, an dieser Stelle lautstark DANKESCHÖN zu sagen an diese steuerlichen Profis. Mit Leidenschaft werden da Zahlen und Tabellen gewälzt, gehen richtige Menschen an richtige Telefone, werden Fragen geduldig beantwortet, werden Ratschläge erteilt. Sie fordern akribisch Unterlagen, lassen keine Schwammigkeit durchgehen, meckern deutlich, wenn was nicht paßt und stehen hinter dem Gutshotel, wenn etwas zu erkämpfen ist. „Ihr seid,“ so weit möchte Euphelia gehen, „gerade auch während der C- Zeit die Navigation durch die Klippen für das Bücherhotel gewesen! Danke an Steffen, Stefan, Steffi, Birgit, Mandy und an alle MitarbeiterInnen in Eurem wundervollen Team. Auch der Verein wird hier betreut. Ein Dankeschön ebenso aus Eulenhausen.

 
 
 

Euphelia fragt sich, wo die Woche geblieben ist. Nun ist es schon wieder eine Woche her, daß der Schreibkurs begann. Noch immer flattern die kleinen Zettel am Wörterbaum. Eine schöne Erinnerung. In der Gruppe der Strohhüte werden noch Texte ausgetauscht, keiner kommt so ganz schnell raus aus dem Erlebnis. Conny denkt noch oft in Versen, Euphelia schmunzelt darüber. Auf der anderen Seite ist seit dem Ende des Kurses schon wieder so viel passiert. Gestern wurde ein großer Teilabschnitt eines tollen Projektes in Eulenhausen abgeschlossen. Die Ruine vorne an der Straße ist entrümpelt worden. Euphelia möchte in Vertretung des Vereins Literaturpark Groß Breesen e.V. der Firma SBH Lohmen ein riesengroßes Danke sagen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die Vision haben Daniel und Christian total verstanden und Baggerfahrer Oli konnte das Vorhaben wundervoll umsetzen. Danke! Nun geht es Anfang Juli in den nächsten Bauabschnitt, damit die Ruine gesichert ist und in den nächsten Jahren mit gemütlichen Sitzgruppen und den herrlichen Apfelbäumen viel Freude bereitet. Die Kosten für SBH sind von einem Spender übernommen worden. Danke!!!! Für den nächsten Bauabschnitt freut sich der Verein über jede finanzielle Hilfe. Euphelia bittet darum, diesen Wunsch an viele Freunde und Interessierte zu transportieren. Achja, mit dieser Aktion ist nun auch der Bahnsteig rundherum für den Steingarten vorbereitet worden. Es fehlt noch der Mutterboden, eine dritte Aktion also, dann kann die Bepflanzung starten. Oh, das wird ja eine vierte Aktion. Zur Zeit versuchen die Vereinsleute, sinnvoll das Wasser zu verteilen, damit die bereits gepflanzten Bäume und Sträucher eine Überlebenschance haben. Euphelia lächelt, denn Conny kann es nicht lassen. Sie liebt Haikus. Gern könnt Ihr Euch an diesem Spaß beteiligen. Ein Haiku ist eine japanische Gedichtform, bestehend aus drei Zeilen. Erste Zeile mit fünf Silben, in der zweiten Zeile sieben Silben, in der dritten Zeile fünf Silben. Viel Vergnügen!

Im Bücherhotel

Lesen, schreiben und lachen

Träume werden wahr

IBAN: DE41 1305 0000 0201 1215 49 | BIC: NOLADE21ROS | Ostseesparkasse Rostock

Danke Baggerfahrer Oli


 
 
 

Euphelia ist überglücklich. Der Schreibkurs wurde heute abend erfolgreich beendet. War Conny im letzten Jahr schon bei ihren Schreibschülerinnen Heike und Jutta aufgeregt, so war es doch in diesem Jahr wie eine echte Premiere nach einem Probelauf. Alle lasen am Ende einen eigenen Text, auf den sie alle wirklich stolz sein konnten. Es war ein bißchen wie ein Puzzle über mehrere Tage, mit geschriebenen Übungen, kleinen und großen Formen, welches heute zu einem Bild mit Rahmen wurde. Conny ist so sehr erleichtert, daß es glückte und ihren sechs TeilnehmerInnen sehr dankbar für das engagierte Mitmachen und für das Vertrauen, sich leiten zu lassen. Sie hat selbst komplett mitgeschrieben und dadurch gemerkt, an welchen Stellen sie didaktisch, methodisch und fachlich noch feilen kann – und merkt gerade, daß sie dazu richtig Lust hat. Insofern kann sie allen, auf eine Antwort Lauernden mitteilen: JA, es wird eine Wiederholung geben. Die Frage, ob schon im Herbst diesen Jahres, wird sich stellen, wenn die ersten Wünsche geäußert werden.

Noch eine große Freude kann Euphelia teilen. Endlich, endlich hat sie tatsächlich die persönliche Bekanntschaft ihres Blog-Freundes, des alten Füllers, gemacht. Eine zauberhafte Begegnung, bei der sich im Park auch die schreibenden Hände mitfreuten. Euphelia und der alte Füller mochten sich gar nicht wieder trennen.

Beide hoffen nun auf viele gemeinsame Texte im Buddelbuch. Inzwischen hat sich auch der alte Glaspinsel zu ihnen gesellt. Herzlich willkommen! Euphelia weiß noch nicht viel von ihm, nur, daß er eigentlich früher viel mehr Sachtexte schrieb. Seine beiden neuen Freunde werden ihn nun auf seinem Weg in die Poesie begleiten. Sie werden ihm das Klecksen schon beibringen. Ob sich wohl noch jemand an ihre Seite begeben wird? Der Club ist offen. Bitte, macht gern mit! Euphelia kennt jemanden, der hat einen Montblanc Meisterstück 149 in seiner Schublade. Wie der wohl in Aktion aussehen würde? Sie tüftelt noch, wie sie diesen besonderen Stift zum Schreiben verführen könnte. Und schon gehen ihre Gedanken zurück zum Schreibkurs. Alle sieben Hände waren aktiv am Start bis zur letzten Minute. Alle lasen ihre Texte mit hoch erhobenem Kopf, bekamen Beifall. Der gemeinsame Ausflug in die Nudelmanufaktur „Realfood“ am Donnerstag war nicht nur eine erlebnisreiche und kulinarisch wundervolle Auszeit, sondern eine echte Schreibaufgabe, an der alle bis zum letzten Federstrich zu knabbern hatten.

Innerhalb der vier gemeinsamen Tage kam es zu Irrungen, Wirrungen und Weigerungen, zu Tränen und Begeisterungen – am meisten jedoch zu herrlichen Sprachbildern, wunderschönen Geschichten, Gedichten und Versen, voller Frohsinn, emotionaler Tiefe, philosophischer Durchdringung, Phantasie und sachlicher Knappheit. Euphelia ist voller Hoffnung, daß jede schreibende Hand mit Strohhut aus diesen vier Tagen etwas Bleibendes, Bemerkenswertes, Herzerwärmendes mit nach Hause nimmt. DANKE!!!

 
 
 
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