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Literaturiens Blog

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»Haltet die Uhren an.

Vergeßt die Zeit.

Ich will euch Geschichten erzählen.«

 James Krüss

Conny aus Literaturien, Edelweiss und Euphelia, die Vereinsschreibfeder, halten Euch auf dem Laufenden über das, was auf Eurer "Insel" Literaturien vor sich geht. Ob kleine Momente der Freude, große Fortschritte, neue Ideen, Informationen über die kommenden und Berichte über die vergangenen Veranstaltungen - hier lest Ihr davon und kommt mit den beiden Schreibeifrigen ins Gespräch. Wir freuen uns über Eure Gedanken, Vorschläge, Beiträge in Form von Kommentaren. ♥

ich glaube beinahe, sie geht mir aus dem Weg. Sonst lächelte sie mich am Morgen oft an, wenn sie sich an den Computer am Nachbartisch setzte. Nun ignoriert sie mich seit Tagen. Ankommen, hinsetzen, Brille auf, Bildschirm an. Hallo, Conny, ich bin auch noch da!!! Sie schrieb mehrere Tage mit einem Füllfederhalter. Das kann ich ihr ja nicht verübeln, denn wer sollte bei den ganzen Seiten voller Texte mich ständig ins Fäßchen tauchen.

Aber, daß sie mir auch jetzt, nach dem Schreibkurs, nicht eine Sekunde lang Aufmerksamkeit schenkt, das finde ich echt doof. Ist es das schlechte Gewissen, ihrer Hausschreibfeder zwischendurch nicht die Hand gereicht zu haben? Aber, hey, Conny, so wird das auch nicht besser. Conny, hier bin ich!!! Ich stampfe so fest ich kann mit meinem Füßchen auf, es quietscht richtig in meinem Stiefelchen. Doch sie hört mich nicht. Gerade ruft sie Gudrun an, um ihr gute Reise am Wochenende zu wünschen. Wie war eigentlich Ostern bei Euch, möchte Gudrun wissen. Ihr glaubt es nicht, Gudrun ist meine Rettung. Conny schaut mit einem Blick zu mir, als frage sie mich, ob ich noch nicht berichtet hätte. Nein, Conny, Deine Hand war nicht bereit!!! Schnell schaut sie beschämt in die andere Richtung. Das Telefonat ist beendet. Sofort nimmt sie mich, ich finde ja etwas unsanft, in die Hand, wählt hellgrüne Frühlingstinte, holt tief Luft, setzt sich und beginnt. ENDLICH!!! denke ich noch, dann flitze ich auch schon in Hochgeschwindigkeit über das Papier.

Ostern ist also vorbei.

Es war ein rundherum gelungenes Fest. Viel Aktion.

Bei herrlichem Wetter trafen sich alle immer wieder auf der Terrasse oder in Eulenhausen. Ingo und Bine zauberten gottverliebte Buffets, die Mädels übertrafen sich mit österlichen Frühstücksüberraschungen.

Achja, da Conny mir nun endlich die Bilder zeigt, fällt mir auf, wieviel gelacht, gekocht, gebacken, gespielt, gelesen, gegessen, gequatscht, ... wurde. So gesellig, dieses Osterfest, so gemütlich. Schaut selbst!

Gleich nach Ostern machte sich Torsten an die restliche Glättung innerhalb des Kerngehäuses. Rasen wurde gesät - und er beginnt sogar schon erste grüne Flächen zu zeigen.

Ich werde das beobachten und berichten.

Conny erhöhte ihr Trainingspensum mit Rosinante von 3,76km auf ganze 24,6km. Ein traumhafter Tag, Conny fuhr mit ihrem berühmten Dauergrinsen im Gesicht. Boh, die Natur hat es aber auch drauf. Alle paar Kilometer stieg sie ab - nur wegen der Fotos. Das Schnaufen hörte ja keiner.

Die erste große Tagung fand bereits in der Woche nach Ostern wieder statt, bevor ein gemächliches Wochenende die nächste Tagung einläutete. Zwischendurch fuhren Maxi und Oli beladen mit Möbeln nach Landau in der Pfalz, um Charly und Sarah beim Umzug behilflich zu sein.

Nebenher gab es erneute Pflanzungen in Eulenhausen.

In Eulenhausen geht es Schritt für Schritt vorwärts. Horst Paket A und Marie-Luise zeigen sich verantwortlich für ein Klohaus in Eulenhausen. Dieses wurde nun bestellt und gestern geliefert.

Torsten schaut also neuerdings Klo-Tutorials. Er möchte für den Aufbau gut vorbereitet sein. Insofern ist also seine Freizeit gerade voll für den ...

Conny fiel zwischendurch ein Buch in die Hand, welches sie vor einiger Zeit mit Begeisterung gelesen hatte.

Doch dieses "IndieHandfallen" wurde ein Gedankenblitz. Sie lief durch das Haus, suchte laut lachend und rufend ihren Torsten. "Ich hab´s!" Ich weiß nicht so recht, aber ich hatte das Gefühl, er ahnte Umräumen oder so. Ein bißchen zuckte er zusammen. Ihr Lachen hörte nicht auf, als sie ihm das Buch zeigte. "Aha." antwortete er ausführlich. Doch schon sprudelte es aus Conny heraus: "Das ist die Lösung, schau mal auf das Deckblatt. Nein, nicht lesen, schauen! So machen wir das!" Torsten sah Conny ungläubig an. "Aha."

"Na, das ist doch eine Wohnküche, siehst Du das nicht? Also, wir bauen unseren Garten-Salon einfach um. Wir machen daraus eine GartenKüche. Mit Sesseln und Sofa und eben einer Küche. Ganz einfach." Torsten hatte nur umbauen gehört. Das war noch schlimmer als umräumen. Er schaute Conny ungläubig an. Sie war total begeistert von ihrer eigenen Idee. Conny strahlte und lachte und schwebte davon. Sie ließ ihn einfach stehen. Umbauen hatte sie gesagt. Als Conny am frühen Nachmittag erneut im Wintergarten diese plötzliche Idee prüfen wollte, stand Torsten schon dort mit einem Zollstock und maß die Wände. "Also, hier könnte der Backofen stehen. Brauchst Du eine Kochplatte, Lütten?" Ihr fehlten die Worte, dafür kamen die Tränen. Ja, das ist das Besondere an ihrer Beziehung. Von dieser Art der Gemeinsamkeit lebt dieser Hof. Später besprachen sie alles mit Maxi und Heike. Sie könnten hier Brot backen, ohne der Küche stets und ständig in den Stoßzeiten den Backofen zu klauen. Sie könnten experimentieren und auch mal neue Teige ausprobieren. Nebenher könnte man im Sofa sitzen und quatschen, Backbücher lesen, der Natur durch die offene Tür lauschen. Sie begeisterten sich gemeinsam so sehr dafür, daß gestern bereits Peter Anders vom Küchenstudio in Güstrow zur Beratung kam. Nach einem ersten Erstaunen, im Sessel sitzend eine Küche zu planen, erwärmte er sich rasch dafür und brachte professionelle Vorschläge ein. Oh, Conny ist jetzt gespannt wie ein Flitzebogen, was daraus wohl wird, und wie sie es dann leben werden. Prinz Rupi behält natürlich seinen Schreibtisch darin. Das ist Ehrensache.

Achja, apropos Schreiben. Der Schreibkurs ist nun auch bereits Geschichte.

Er verlief dank aller so total kreativ, liebevoll, respektvoll, inhaltlich hochwertig. Conny freut sich schon jetzt auf den nächsten Kurs, der vom 27. - 31. Oktober 2024 stattfinden wird und bereits wieder gut gebucht ist. Es entstanden zauberhafte Abschlußgeschichten, die in den verschiedenen Räumen Literaturiens einen ganzen Tag hindurch gelesen worden waren. Danke an alle Federlinge, die diese Tage so besonders werden ließen.

Conny fiel es sehr schwer, wieder im Alltag anzukommen. Doch schon geht es weiter im Programm. Da ruft der Garten.

Und noch viel lauter meldet sich der Wagon. Am kommenden Wochenende wird er gewaschen und grundlegend gereinigt. Auf das Ergebnis sind die Fiven sehr gespannt.


 
 
 

Aktualisiert: 23. Dez. 2024

echt jetzt, wer soll denn das Pensum schaffen. Ich brauche eine zweite Hand. Bitte, gebt mir eine zweite Hand!!! Ostern steht vor der Tür. Was wollte Conny nicht alles tun bis dahin. Zum Glück hat sie vieles nicht geschafft, denn nun habe ich wenigstens noch die Gelegenheit für einen kurzen Rückblick. Irgendwie steckt hier die ganze Truppe so voller Energie, ich hätte schon wieder Seiten füllen können. Muß an den Hanfkeksen liegen. Als Hausschreibfeder führe ich ja das Tagebuch, da schreibe ich eben auch gern Ereignisse auf, die mich und andere zuvor begeisterten. Schon auch Pläne und Ideen und Visionen, nun ja. Aber eines nach dem anderen. Also: Rückblick, wie versprochen. 

Das Freunde-Wochenende wartet noch auf finale Auswertung. Hier ist sie. Es begann letzten Donnerstag mit Aufgabenbesprechung und Rundgang. Anne und Hubi kamen, um aus der noch sehr jungen Güstrower Brauerei Kniesenack frischen Treber zu bringen. Liane fand ein Rezept für ein reines Sauerteigbrot mit Biertreber, es gelang und kommt nun mit auf die Liste der Favoriten.  Das gemeinsame Abendessen zum Frühlingsbeginn startete mit der festlichen Übergabe der neuen Speisekarte. Die Testesser hatten freie Auswahl. Es war dann echt unheimlich an der Tafel, denn niemand, wirklich niemand sprach viele Minuten hindurch ein Wort. Conny rutschte vor Ungeduld schon fast unter den Tisch. Ingo traute sich in der Küche gar nicht mehr, auch nur mit einem Topf zu klappern. Stille. Man nennt es gefräßige Stille. Aber sooo still. Ohje. Bis einer nach dem anderen sich in seinem Stuhl zurücklehnte und genußvoll seufzte, bis jemand zu Ingo ging, um Nachschlag zu holen, bis endlich das ersehnte Lächeln auf den Gesichtern erschien. Conny konnte wieder Luft holen. Neue Speisekarte: Check! Danke an Ingo, Biene, Liane und Maxi für die kreative Zusammenarbeit.

Am Freitag wollten sie mit der Pergola am Rhododendronweg im Gutspark beginnen. Doch Torsten hatte diese sechsköpfige Maschine echt unterschätzt. Pergola fertig, Weg fertig, Beete fertig. Wow. Kerstin, Anja und Pia hatten Tage zuvor mit ihren Laubharken die Meßlatte schon sehr hoch gelegt, doch die Freunde hielten voll mit. Unser Gutspark strahlt vor Frühlingsfreude.

Am Sonnabend war es dann schon eine achtköpfige Raupe. Diese zog nach Eulenhausen.

Jetzt ist im Kerngehäuse alle Erde fertig verteilt, es wurden Sträucher gepflanzt und nach gutem Brauch Hand in Hand mit Gesang umtanzt, die uralten Wagonbatterien entfernt, entsorgt und der Verdienst in die Vereinskasse gezahlt.

Für die Sarah-Rosen wurde eine Kletterhilfe aufgestellt. Zwischendurch sah es nach Regen aus, später hagelte es aus einem fast heiteren Himmel.

Das brachte die Spaßvögel auf die Idee, die Hälfte der Truppe könnte ja einen Pavillon halten, unter dem die andere Hälfte arbeiten könnte. Der Regen kam nicht, doch die Idee ließ die Kinderherzen höher schlagen. Das Finale stand also fest.

Danke nochmal für diese traumhaften, fröhlichen, tatkräftigen Tage. 

Am Montag saßen die drei Obereulen beisammen, ich belauschte sie und kann nun verkünden. Die drei nutzten den Vollmond, um zum wiederholten Mal den Brief von Simone und Melanie zu lesen und einen Plan daraus zu basteln.

Simone und Melanie, wißt ihr, das muß ich euch unbedingt erzählen, sind nicht so ganz von dieser Welt. Conny meinte ja mal, die beiden sind die liebenswertesten Verrückten, die sie kennt. Wer von euch in der Schatzinsel den Adventskalender vom Zauberer von Oz erklärt bekam, die wundervollen Bastelwerke für das Trinkgeld der Mitarbeiter, wer schon mal an Mittweihnachten dabei war und der Übergabe eines sommerlichen Adventskalenders beiwohnte, wer schon mal die herrlichen Vollmond-Utensilien bewunderte bei den Lesungen, der ahnt, hier sind zwei besondere Mädels am Werk. Seit Jahren schicken diese beiden zu jedem Vollmond eine Überraschung und jedes Jahr einen besonderen Adventskalender. Tausend Dank, liebe Simone, liebe Melanie. Mit der Idee für dieses Vollmondjahr haben sie in Conny ein gedankliches Feuer entfacht, welches schon lange schwelt. Das Ergebnis lautet: Endlich, und ich finde ja, es wird höchste Zeit, endlich eröffnet Literaturien einen eigenen Lesezirkel. Start ist der 3. Oktober 2024.

Ich freue mich darüber wie Bolle, die drei Obereulen sind schon jetzt total aufgeregt. Stellt euch doch mal vor, dann wird hier im Bücherhotel tatsächlich über Bücher gesprochen. Kaum zu glauben, daß ich sowas verkünden darf. Da fällt mir ein, daß Conny ja ab dem 10. April erst einmal mit ihren Schreibwilligen schreiben wird. Ob wohl irgendwann aus all dem mal ein Buch über Literaturien entstehen kann? Naja, lieber nicht so vorpreschen mit solchen Überlegungen, wie war das noch mit der großen Energie hier? Zunächst wird Conny mit vielen verschiedenen Ansätzen und Motiven und verrückten Möglichkeiten kreative Geschichten hervorzaubern, Emotionen freilassen, Worte entdecken und Sätze aneinanderreihen, Lachen erschallen lassen und Tränen trocknen, Vertrauen aufbauen und dem gerecht werden. Diese Schreibtage sind ein besonderer Höhepunkt in Connys Veranstaltungskalender. Doch zunächst freuen wir uns auf Ostern, sind gut vorbereitet und ausgebucht, haben passendes Wetter organisiert und werden die Farbtupfen im Gutspark genießen können.

Achja, apropos frühlingshafte Farbtupfen.

Sind sie nicht wunderschön? Schaut doch mal rein bei Sundgarn. https://sundgarn.de/

Einige Exemplare findet ihr als Lesezeichen auch bei uns bei Lädi L. und sie zaubern wirklich ein Lächeln ins Gesicht. Ich nehme mir ein, haha, nein keinen Keks, sondern ein Ei und werde es Conny auf den Tisch legen, denn Ostereier hat sie noch nicht gefärbt. Habt ihr schon? Wie macht ihr das? Habt ihr vielleicht ganz besonders schöne Exemplare oder ausgefallene Ideen? 

"Das weiß ein jeder, wers auch sei, gesund und stärkend ist das Ei." Wilhelm Busch

Ich wünsche euch allen ein fröhliches Osterfest, verwöhnt euch miteinander, habt Spaß und gute Laune. Möge Freude in euren Herzen erblühen.


Eure Euphelia am 27. März<<


 
 
 

Aktualisiert: 23. Dez. 2024

Naja, ihr Lieben, ganz ehrlich, mit den Anregungen und Empfehlungen ist das ja noch ein wenig mager. Schade eigentlich. Wir könnten soviel mehr Spaß haben miteinander. Egal, ich mache einfach weiter in der Hoffnung, ihr freut euch über die Nachrichten der Hausschreibfeder. Das bin nämlich ich, die Euphelia, die ihren Stammplatz hat neben der Rezeption, auf einem Tisch "Zwischen den Zeilen". Von dort sah ich ihn vor ein paar Tagen kommen, den Frühling. Sonne pur, eine Wärme hinter den Fensterscheiben, daß ich befürchtete, mir trocknet die Tinte ein. Conny lief an diesem besagten 20. März, also, an dem Tag, als Torsten ein Jahr alterte und nebenher der Frühling kam, wie im Zickzack.

Mal ging sie vorne hinaus und kam durch die Wohnstube wieder an ihren Rechner, mal verschwand sie die Treppen runter, um kurz darauf durch die Vordertür herein zu laufen. Boh, mir wurde schon ganz schwindelig. Torsten fuhr in den Baumarkt. Voll das Klischee bedient, sie ist voller Unruhe, er also los in den Baumarkt. Doch plötzlich schaute ich aus dem seitlichen Fenster, weil ich eine Bewegung vernommen hatte, und ich begriff sofort:

Conny hatte ihre Rosinante pünktlich aus dem Winterschlaf befreit und mußte selbst Luft aufpumpen. Selbst Luft aufpumpen!!! Hört ihr das? Da könnte man auch gleich sagen: Sie sprang selbst mit dem Fallschirm ab oder so. Um so erstaunlicher: Es hat geklappt. Start für das erste große, große Training.

Wer sagt es denn, nun sind die restlichen 1500km nur noch ein Spiel. Conny ist top vorbereitet. Das war wichtig zu wissen, denn mit Ankunft der wundervollen Menschen zum Freunde-Wochenende begann ein Hochleistungsarbeitspensum. 

Uwe brachte Profigeräte mit, Bernd und Karen Pflanzbares. Petra reichte die Arbeit nicht aus, sie tobte sich beim Joggen noch zusätzlich aus. Und vor allem hatten sie Spaß miteinander. Hier schicke ich euch als Vorgeschmack schon ein paar Bilder.

Bin heute etwas müde, am meisten vom lachen. Die Details dieser tollen Tage und auch Beschreibungen unserer neuen Speisekarte lest ihr in meinem nächsten Eintrag in das Buddelbuch. Dann lasse ich die Seiten wieder richtig rauschen. Jetzt einen Keks - heute ein Zitronenplätzchen - und damit unter die Decke kuscheln und Conny beim lesen zuschauen. Könnt ihr mein Lächeln sehen? Bin wohl gerade einfach glücklich...


Eure Euphelia am 24. März<<

 
 
 
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