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Literaturiens Blog

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»Haltet die Uhren an.

Vergeßt die Zeit.

Ich will euch Geschichten erzählen.«

 James Krüss

Conny aus Literaturien, Edelweiss und Euphelia, die Vereinsschreibfeder, halten Euch auf dem Laufenden über das, was auf Eurer "Insel" Literaturien vor sich geht. Ob kleine Momente der Freude, große Fortschritte, neue Ideen, Informationen über die kommenden und Berichte über die vergangenen Veranstaltungen - hier lest Ihr davon und kommt mit den beiden Schreibeifrigen ins Gespräch. Wir freuen uns über Eure Gedanken, Vorschläge, Beiträge in Form von Kommentaren. ♥

Aktualisiert: 23. Dez. 2024

ich glaube es ja wohl nicht, stellt euch das doch mal vor: Conny bekommt ein großes Paket, gar nicht schwer, aber wirklich groß, so auch die Überraschung: Helmut hat eine weiße Emailleschüssel geschickt, damit der Küchentisch in der neu gestalteten Backstube bei Lädi L. wieder komplett ist. Wie toll ist das denn!!! Danke, lieber Helmut, Du hast uns eine große Freude bereitet.

Liebe Angela, Dein Tisch hat nun also wieder zwei Waschschüsseln unter der Tischplatte versteckt.

Erlebnisreich ging es durch das Wochenende gleich weiter. Eine Seminargruppe hatte ihr Treffen, Pädagogische Hochschule Güstrow, Jahrgang 1980-1984. Da Conny und Torsten 1982 ebendort begonnen hatten, gab es einen regen und sehr fröhlichen Austausch am Backofen.

Zur gleichen Zeit weilte Obereule Heike in Güstrow und nahm an einer sehr interessanten Veranstaltung des LiteraturRates teil. Sie kam mit vielen interessanten Informationen und natürlich mit neuen Ideen nach Hause. Darüber wird später zu berichten sein.

Ja, auch das Abenteuer "Glutenfrei backen" nimmt Fahrt auf.

Ich dachte echt, Conny zieht ihren Spleen nicht durch. Voll daneben. Alle 12 Stunden wechseln sich Conny und Liane beim Füttern ab. Ein Drilling, nämlich Teff, stieg aus, das Mehl war nicht in Ordnung. Ha, aber der Sauerteigansatz aus Quinoamehl wuchs gestern erstmalig über sich hinaus.

Der aus Buchweizenvollkornmehl blubbert bereits ganz ordentlich. Liane hat ein erstes glutenfreies Brot mit Hefe gebacken, den Pablo, welches am Sonnabend verkostet und begeistert aufgenommen wurde.

Heute kamen für diese besonderen Brote Kräuter der Hildegard von Bingen an. Conny wird in diesen Broten Quendel, Galgant und Bertramwurzel verwenden.

Meine eigene größte Freude möchte ich euch auch mitteilen. Gestern schrieben Julia und Augusta ins Gästebuch - mit mir. Oh, ich habe noch immer Gänsehaut. Das mag ich. Sie stippten mein Füßlein ganz sachte in das Tintenfaß und schrieben sooo schöne Worte mit mir. Danke, Mädels.

Ab morgen werden Ingo und Bine ihre Frühlingskarte kochen und präsentieren. Ingo freut sich, daß endlich wieder Zander auf der Karte stehen wird und daß sein Sauerfleisch noch immer auf den vordersten Plätzen rangiert. Bine ist begeistert, daß Haferflocken und ihr Brotpudding den Sprung in die Speisekarte geschafft haben. Außerdem haben sie vor, immer mal wieder mit Tagesempfehlungen zu überraschen, damit sie mit regionalen Produkten und mit Getreide tolle Gerichte kreieren können.

Vielleicht seid ihr ja auch mal Testesser, wenn Ingo und Bine etwas Neues ausprobieren? Die Speisekarte wird also mehr und mehr ein Leitfaden, kein Regelwerk. Oft entscheiden sogar die Gäste, was gekocht wird. So herum ist es doch wirklich interessant. Liane hat sich ebenfalls vorbereitet auf die neuen Gerichte. Im Weinkeller präsentierte sie Conny heute ihre Auswahl der begleitenden Weine. Ich staune, denn Liane kann Weine beschreiben, daß Conny einfach ehrfürchtig an ihren Lippen hängt.

Während am Tresen wieder alle Mitbewohner für diese Woche startklar gefüttert wurden und in der Backstube die Sprossen vor sich hin sprießen, hat Torsten seine Vorbereitungen für die FreundeTage hochgefahren.

Ab Mittwoch geht es los: Es wird eine Pergola im Gutspark gebaut, es werden Parkbänke auf die Saison vorbereitet, die großen Batterien unter dem Wagon ausgebaut, Sträucher in Eulenhausen gepflanzt, das Kerngehäuse final auf die Rasensaat bearbeitet. Ich glaube, seine Liste geht bis Grillwurst und Lagerfeuer, bis Mensch ärgere dich nicht und Skat. Das hört sich nach fröhlichen kommenden Tagen an. Wer noch Lust hat auf einen spontanen Besuch, herzlich willkommen!

Danach stehe ich dann gleich stramm auf meinem Stammplatz für die Ostergäste.

Irre, wie dieses Jahr galoppiert. Irre, wie hier im Bücherhotel jeder Tag einfach genossen wird. Wie startet ihr in den Frühling? Welche Kekse begleiten euch auf euren Wanderungen? Habt ihr spezielle Frühlingsbücher? Seid ihr bereits im Osterdekorausch? Also, ich nehme mir heute zur Abwechslung einen Hafer-Dinkelkeks, lehne mich in aller Ruhe an mein Tintenfaß und freue mich auf eure Antworten und Anregungen und Empfehlungen.


Eure Euphelia am 18. März 2024

 
 
 

Aktualisiert: 23. Dez. 2024

zum Glück darf ich mir inzwischen selbst aussuchen, was für mich als Hausschreibfeder wichtig ist. Für Conny wäre es bestimmt normal, nicht der Rede wert. Ich habe recht wohl die Begeisterung der Gutshoffamilie bemerkt, als am Montag um 6.45 Uhr alle in die Autos stiegen, Torsten und Oli als Fahrer, um in Hamburg gemeinsam die Internorga zu besuchen.

Dies ist die Internationale Leitmesse für Gastronomie und Hotellerie und dem Fachbesucher vorbehalten.

Am Abend kamen sie zwar erschöpft zurück, jedoch mit Taschen voller Unterlagen und die Köpfe voller Ideen und Eindrücke. Ich bestaune diesen Zusammenhalt, diese Zielorientiertheit und die Zuversicht dieser Gutshoffamilie immer wieder.

Dienstag hatten alle noch einen Erholungstag. Nur Torsten kniete sich mit seinem Bohrhammer in den Schlamassel. Man nennt es Wasserschaden.

Nein, nein, sie wollen keinen Pool unterhalb des Salons. Schon eine ganze Weile beobachtete Torsten steigenden Wasserstand innerhalb einer Innenwand. Doch keine kleinen Eingriffe, keine Messungen lösten das Rätsel. Nun war die Verzweiflung so groß, daß schwere Technik zum Einsatz kam. Und tatsächlich hat der Mann mit den zwei goldenen Händen das Leck gefunden.

Ein zugekniffenes leeres Ende eines Rohres, welches in ein Nichts führt, war undicht geworden und tröpfelte seicht vor sich hin. Zum Glück ist nun der Wasserlauf gestoppt, weder Pool noch Abriß des Vorbaus müssen diskutiert werden. Ohje, ich hätte mir am liebsten in den letzten Tagen bei diesem Thema die Ohren zugehalten, immerhin beträfe das ja direkt meinen Stammplatz. Ich spürte diese Sorge von Conny und Torsten sehr, doch wie immer gingen sie mit Ruhe und Zuversicht ans Werk. Gut so. Patrick Müller kam heute sofort, dichtete das Rohr fachmännisch ab. In den nächsten Tagen werden die Trocknungsanlagen installiert, dann entspricht das Küchentrockenlager wieder seinem Namen. Trocken läuft zum Glück der Heizungstank nicht, denn heute wurden 15.000 Liter Heizöl geliefert. Ich habe gehört, Leseratten brauchen es auch nachts warm. Hier geht das, man kann sogar nachts duschen. Nicht umsonst heißt diese Insel Literaturien, denn lesenden Wesen wird fast jeder Wunsch erfüllt. Und einer dieser Wünsche betrifft immer häufiger die Backwaren. Glutenunverträglichkeit ist ein Thema, welches hier nicht mehr nebenher bedacht werden soll. Heute haben Liane und Conny die Abteilung der Mitbewohner vergrößert. Edoard, der Roggensauerteig und Edelgard, die saure Weizenlady und Erina, die spritzige Pasta Madre bekommen Drillinge an ihre Seite.

Glutenfreier Sauerteig ist ein komplett neues Thema. Sie setzten erste Versuche an mit Teffmehl, Buchweizenvollkornmehl und Quinoamehl. Einer wird siegen und zukünftig an der Seite von Edoard arbeiten. Alle 8 Stunden werden jetzt 7 Tage lang diese Proben gefüttert. Im Moment hat Conny sich die Gläser ans Bett gestellt. Ohje, es hört einfach nicht auf. Beide Bäckerinnen belesen sich seit einiger Zeit zu diesem umfangreichen Thema. So viel ist zu beachten und verläuft in den Prozessen des Knetens, der Gare und des Backens anders, als wenn Edoard oder Edelgard ans Werk gehen. Liane und Conny haben die festen Bestandteile, die in der Ostseemühle in Langenhanshagen beim Pressen von Leinsamen und Raps anfallen, in Probetüten mitgenommen und werden ihre Versuche damit starten, schmackhafte und gesunde glutenfreie Brote zu backen. Wenn ihr Informationen, Ratschläge, Literaturhinweise zu diesem Thema habt, gebt sie uns gern. Unsere Mädels sind sehr gespannt, wie sie diese neue Herausforderung meistern. Als ich heute bemerkte, daß Conny nun schon Temperatur und Luftfeuchtigkeit rund um ihre mehligen Mitbewohner mißt, wußte ich, sie meint es ernst. Mitten zwischen den Drillingen steht ja auch noch Knoxxi, der hauseigene Kefir. Und ganz groß raus kommt wieder mal das Malzbrot, welches nachher noch in den Ofen geschoben wird. Achja, bevor sich Conny heute in der glutenfreien Welt verlor, träumte sie eigentlich von den ersten sonnigen Kilometern mit ihrer Rosinante. Doch schaut selbst, die ist echt noch im Winterschlaf.

Conny streichelte sie liebevoll: "Wir haben noch genau neun Wochen bis zum Start." Rosinante zog sich die Decke noch ein wenig weiter über den Lenker. "Gemach, gemach! Gib mir noch 5 Grad mehr, dann wache ich auf und bin bereit." Ok. Mir soll es recht sein. Ich nehme mir einen Hanfkeks, lehne mich knabbernd in Position und bewundere das immer wieder energiegeladene Treiben um mich herum. Möchte jemand einen Keks?  


Deine Euphelia am 13. März 2024

 
 
 

Aktualisiert: 23. Dez. 2024

es ist plötzlich so leer und ruhig. Was für eine Stille, denke ich mir noch, da spricht Conny es auch schon aus: "Das wäre dann das Fehlen der Frauen." Es ist einer ihrer Lieblingssätze aus dem Film "Das Geheimnis der Mondprinzessin". In der Tat, diese Stille übertönt gerade jeden klaren Gedanken. Conny steht im Salon und weiß nichts mit sich anzufangen. Sie schaut gedankenverloren durch den Raum, zuckt die Schultern: Und das war es nun schon wieder? Wo sind die fünf Tage geblieben? Da hilft nur eins: Oli und Maxi schieben Stühle an den Spieltisch, setzen die kopfschüttelnde Conny auf einen, bitten Heike auf den nächsten und schon startet eine wilde und heilende Runde Black dog. Na, geht doch. Als die ersten Kaffeegäste kommen, berichtet Conny voller Lust und Fröhlichkeit von ihrem Programm Ladies only. Ich bin echt froh, daß damit diese Wehmut-Starre ein schnelles Ende findet. Sie waren auch wahrhaft toll unterwegs. Wenn am Abend die Frauen von ihren Ausflügen zurückkehrten, lachten sie an mir vorbei und schwärmten von ihren Begegnungen. Sie haben in der Ostseemühle Langenhanshagen Öl verkostet, eine  hochinteressante Führung erlebt und nach einem phantastischen Frühstück locker eingekauft.

Sie haben sich in Ahrenshoop den Wind um die Ohren wehen lassen beim traditionellen Sektempfang. Bärbel feierte Anbaden in der Ostsee, Respekt!!!!

In Kühlungsborn wurden gemeinsam mit der zauberhaften Grit von "Teiggeflüster" Seelen und Flammkuchen gebacken.

In Eulenhausen griffen die Ladies zu Schaufel und Harke, ebneten den Mutterboden im Kerngehäuse und pflanzten mit Butler Jens-Uwe eine Flatterulme, sowie eine Tamariske. Auch die winzige Buche von Birgit und Klaus wurde nach ihrem Winterlager nun an Ort und Stelle gepflanzt. Natürlich umtanzten und besangen sie jeden neuen Baum. "Wachse, wachse und gedeihe..."

An den Abenden wurde erzählt, und es wurde erzählt, es wurde erzählt, und ja, Pizza selbst gebacken, Film geschaut und mit Oli und Maxi Blues und Rumba und Disco Fox getanzt.

Gestern schlossen die Tage ab mit einem Besuch bei den Freunden in Ulenkrug, wo Anne einen interessenten Einblick gab in das Leben der Kooperative, die der einzige deutsche Teil ist der großen Vereinigung Longo Mai.

Wirklich erlebnisreiche Tage gingen mit der Abreise heute zu Ende. Danke an unsere zuvorkommenden Butler, die besten der Welt, an Torsten, Jens-Uwe und Gerhard. Ihr seid zauberhaft. Ich kann euch sagen, solchen Verabschiedungen beizuwohnen ist eine wahre Freude. Mein Platz direkt neben der Rezeption ist Kino erste Reihe. Wie oft habe ich heute gehört, daß es ja bald wieder soweit ist. Herrlich, es wurde gedrückt und geknuddelt und geherzt. Sogar der Film für das nächste Jahr steht schon fest. Achja, ehe ich es vergesse, der Termin für Ladies only natürlich auch:

4. - 9. März 2025.

Am Dienstag, den 4. März 2025 treffen sie sich alle wieder um Viertel nach drei, ohoho oho. Das ist doch das Stichwort für mich, ein paar Hanfkekse sind noch übrig. Na, dann, in die Ecke kuscheln, Keks knabbern, Erinnerungen genießen. Mädels, ich kann euch nur sagen, das waren lustige fünf Tage, meldet euch schnell an für das nächste Jahr. Will noch jemand einen Hanfkeks? 


Deine Euphelia am 10. März 2024<

 
 
 
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