top of page
20230222_141345.jpg

Literaturiens Blog

cropped-logo-euphelia-1_edited.png

»Haltet die Uhren an.

Vergeßt die Zeit.

Ich will euch Geschichten erzählen.«

 James Krüss

Conny aus Literaturien, Edelweiss und Euphelia, die Vereinsschreibfeder, halten Euch auf dem Laufenden über das, was auf Eurer "Insel" Literaturien vor sich geht. Ob kleine Momente der Freude, große Fortschritte, neue Ideen, Informationen über die kommenden und Berichte über die vergangenen Veranstaltungen - hier lest Ihr davon und kommt mit den beiden Schreibeifrigen ins Gespräch. Wir freuen uns über Eure Gedanken, Vorschläge, Beiträge in Form von Kommentaren. ♥

Aktualisiert: 23. Dez. 2024

Euphelia vibriert durch die ganze Feder, wenn sie nur daran denkt. Seit kurz nach 10 Uhr mähte Torsten mit seinem Eulo der Recke in Eulenhausen. Später wechselte er auf den Traktor. Erst kurz nach 19 Uhr konnte Conny ihn mit Schnitzel im Brot vom Trecker locken, sonst würde er wohl noch immer nicht unter der Dusche stehen. Doch Torsten sah glücklich aus, erschöpft und zufrieden. Das war so ganz ein Tag für ihn, wie er es sich wünscht. Ja, es entwickelt sich, dieses Eulenhausen. Und die Aufregung steigt, denn der nächste Bautrupp für die Ruine kommt nächste oder übernächste Woche. Euphelia ist ganz begeistert, wie viele sich bereits an diesem Projekt beteiligen und mit einer Spende zur Fertigstellung beitragen. Tausen Dank für das Engagement!!!! Bitte, bitte, macht weiter so, es reicht noch nicht ganz, doch versprochen, Literaturien wird einen zauberhaften Rückzugsort mehr haben anschließend. Und scheinbar, so konnte Euphelia heute mit Erstaunen feststellen, fühlen sich die Apfelbäume in der Ruine mega wohl. So soll es bald auch Lesewesen und Buchlingen gehen.

Sogar der Naschweg hat sich entwickelt. Nicht alle Sträucher haben Dürre und Winter überstanden. Doch außer zwei, die es gar nicht geschafft haben, stehen noch alle, und die meisten sogar recht prächtig.

Wenn man Eulenhausen betritt, liegt links die Sternguckerwiese und rechts die Ruine. Geht man weiter, kommt man linkerhand auf den Rocky Hill mit den Feuerhörnern.

Heute gemäht.

Hinter der Ruine, angrenzend an den Eulenhausendorfplatz mit der Linde.

Heute gemäht.

Das Ende der Obstwiese lag direkt hinter den letzten Bäumen. Heute gemäht bis fast zur hinteren Ruine.

Euphelia wünscht Torsten einen erholsamen Schlaf. Danke!


 
 
 

Aktualisiert: 23. Dez. 2024

Euphelia hatte es sich eigentlich gemütlich gemacht auf ihrem Schreibtisch. Ständig kommen noch von allen Seiten neue Fotos von diesen aus der Welt gefallenen Tagen. Die wollte sie gern in aller Ruhe anschauen.

Nach dem tollen langen Wochenende war Euphelia für neue Eindrücke noch gar nicht bereit. Doch schnell merkte sie, darauf wollte niemand Rücksicht nehmen. Statt eines langsamen Montags rannten von früh an schon wieder die guten Hausgeister hin und her an ihr vorbei. Pia kam extra viel früher, um alle Zimmer, die für die heutige Anreise eingeplant waren, noch vor der Schwüle zu putzen.

Kerstin kämpfte im brütenden Gewölbe gegen laufende Butter. Doris verlor ihren Kampf mit dem Kühler ihres Autos und schwitzte in der Werkstatt. So kämpfte Ingo gleich mal alleine für drei, denn Bine kommt erst Mittwoch aus dem Frei. Liane betete ihre Torte an, der Pastor für die Geburtstagsgesellschaft. Die Posaunen liefen heiß im Gewölbe. Harri feierte im Bücherhotel seinen 90. Geburtstag. Conny kennt ihn schon seit ihren ersten Busfahrten in 1990. Gemeinsam waren sie mit Conny’s Reisebüro zum Beispiel am Nordkap, in Griechenland und zu vielen Musicals. So war es für beide heute eine große Ehre, sich zu diesem Anlaß die Hand zu schütteln und sich in den Armen zu liegen.

Im Lütt Matten und im Buchspazierer waren beide Tafeln mit Sammeltassen eingedeckt, im Moosbart speiste die Tagung, die ebenfalls heute angereist war und im Salon saßen Gäste an vielen Tischen bei Sahne, Kuchen und Kaffee, waren froh, schon alle Sachen im Zimmer zu haben, denn der Himmel verdunkelte sich wie im Zeitraffer.

Leider hatte Conny keine Zeit für den Regentanz. Nur ein bißchen, ein ganz kleines bißchen. Nach dem Gewitter, welches nicht einmal die Regentonnen gefüllt hatte, atmete die Natur spürbar tief durch. Klar und kühl war die Luft, sogar der Chor der Vogelstimmen war gewachsen.

Doch, wer denkt, das reicht neben Telefonaten und Emails und durchfahrenden durstigen Radfahrern für einen Tag, der hat die Männer des Hauses unterschätzt. Kaum war das Gewitter abgeklungen, nutzten sie die Chance der kühlen Luft und setzten den Zaun in Eulenhausen fertig. Torsten, Oli, Charly und Cookie waren ein eingespieltes Team.

Nun hat das Bauunternehmen zur Sanierung der Ruine wahrhaft komplett freien Zugang rundherum. Der Abend klang herrlich aus bei einem richtigen Familienessen mit Nudelrestepfanne. Tja, denkt sich Euphelia, Langeweile sieht wirklich ganz anders aus.


 
 
 

Aktualisiert: 23. Dez. 2024

Euphelia zwingt ihre schreibende Hand geradezu, jetzt sofort Tinte fließen zu lassen. Im Park lauschen die Gäste noch dem Sound der „Akkordarbeiter“. Allen vier Musikern ist anzumerken, mit wieviel Liebe sie ihre Lieder spielen, mit wieviel Freude sie hier im Bücherhotel sind und mit wieviel Verrücktheit sie zu dieser Gutshotelfamilie passen.

Seit mehr als zwei Stunden fragt Clemens, der heute Geburtstag hat, regelmäßig: „Mögt ihr uns überhaupt noch hören?“ Immer folgt ein einstimmiges JA, und pausenlos spielen sie weiter. Am meisten fasziniert ist Euphelia allerdings davon, wie akribisch eine Band weit länger als eine Stunde im Saal aufbaut, um dann draußen zu spielen.

Ein krönender Abschluß eines mittweihnachtlichen Sommerfestes. Conny war sehr aufgeregt vor diesen Tagen. Liebenswerte Stammgäste, mehr noch, wirkliche Freunde waren erschienen, um mit ihr 25 Jahre zu feiern. Alle miteinander sind stolz und dankbar für so viele gemeinsame außergewöhnliche Erlebnisse in den vergangenen Jahren. Conny möchte so gern mit diesen über das Jahr verteilten kleinen Feiern an alte Traditionen hier im Bücherhotel erinnern. Mittweihnachten ist dabei sooo herrlich bekloppt. Daran sollte man wirklich festhalten.

Sohn Charly kam auf einen Kurzurlaub an diesem Wochenende. Auch er hält so gern an diesem Haus fest.

Das feierliche Wochenende begann am Donnerstag mit einem Treff in Eulenhausen. Alle Interessierten wurden eingeweiht in neue Pläne, stolz wurde die ausgeräumte Ruine gezeigt.

Einmal mehr spürten alle die wohltuende und entspannende Wirkung dieses zauberhaften Geländes.

Ingo verzauberte auf seine Weise am Abend mit einem umfangreichen und kreativen Nudelbuffet. Euphelia hat schon lange nicht mehr so viele Menschen gesehen, die wohlig nach dem Essen ihre Bäuche streichelten. Im Anschluß las Prinz Rupi aus seinen Geschichten. Dieser Mann steckt wirklich voller Wunder und Power und Magie. Noch so ein Verrückter.

Am Freitag wurden gemeinsam die Brote in Form gebracht, bevor der Mecki sie so richtig auf den Punkt backen konnte.

Torsten war mal wieder ein perfekter Ofenmeister. Selbst der kurzzeitige Regen konnte ihn nicht verwirren. Oli bediente mit Leidenschaft den Drehrumbum, den Waffelofen.

Maxi und Liane bedienten mit Bowle und Sangria. Doris füllte einen Eimer nach dem anderen mit leeren Eierschalen. Sie lief zur Hochform auf, als zwei Bienenstichtorten, zwei Blechkuchen, ein Tortenboden nach und nach und sehr gelungen den Backofen verließen. Und natürlich wurde wieder gepflanzt und gebuddelt. Danke allen fleißigen Helfern.

Ach, übrigens, Euphelia wippt nebenher mit ihrem Füßchen, denn die Akkordarbeiter spielen immer noch. Sie sind eindeutig ganz großartig. Heute vormittag hat Conny alte Baubilder moderiert. Ohja, dieses Haus hat auch mit ihr ein Stück Geschichte erlebt. Conny ist dem Haus sehr dankbar, daß es sich für sie entschieden hat. Heidi und ihre Frau Conny meinen ja eindeutig, dies ist Feenland.

Draußen spielen sie Pretty woman, es wird getanzt und Conny ist gerade megaglücklich. Morgen früh wird sie Pia und Kerstin drücken, denn die beglücken mit tollem Frühstück, dem ersten Lächeln und dem ersten Kaffee am Tag. Bine, die selbst auf einer Familienfeier weilt, hat der Gutshotelfamilie geschrieben und Grüße bestellt. Conny hat das Gefühl, hier ist die Welt echt noch in Ordnung. Und ganz ehrlich, Euphelia weiß es ganz genau, dies ist ein großes und total ehrliches Gefühl von Stolz und Dankbarkeit. Sie wird morgen knuddeln und lachen und weinen und knuddeln und …. DANKE!!!!!


 
 
 
bottom of page