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Euphelia - Unsere  Hausschreibfeder

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»Haltet die Uhren an.

Vergeßt die Zeit.

Ich will euch Geschichten erzählen.«

 James Krüss

Euphelia schreibt ins Buddelbuch statt Flaschenpost - so heißt es seit 2018. Begonnen hat es mit einem Adventskalender. Und nun schreibt Euphelia das Tagebuch der "Insel" Literaturien regelmäßig unregelmäßig mit Akribie und voller Liebe zu den Bewohnern und deren Gästen. Ihr Stammplatz ist der Schreibtisch "Zwischen den Zeilen" direkt im Hoteleingang. Von da aus belauscht und beobachtet sie, und wenn woanders etwas Wichtiges passiert, wird sie mitgenommen oder ihr wird berichtet. Lest selbst...

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da habe ich doch nur den halben Mai Dienst, und der zieht nun auch noch an mir vorbei, so schnell kannst du gar nicht Hausschreibfeder aussprechen. Kochkurs mit Ingo - das waren wirklich bis zum Ende sehr erfolgreiche, informative, fröhliche und soooo schmackhafte Tage.

Danke an alle, die Ingo das Vertrauen schenkten und Danke Dir, lieber Ingo, für die Meisterhaftigkeit, mit der Du durch diese Kochtage geführt hast. Kaum war der Herd kalt, wurde der Grill heiß. Ein ausgebuchtes Himmelfahrtswochenende mit tollen Gästen und herrlichen Gesprächen läutete die Parksaison gebührlich ein.

Als am Sonntag fast alle gen Heimat fuhren, ging hier die Gutshotelfamilie auf Volldampf durch das Haus. Gleich gestern reiste eine Tagung wieder an, heute ab, fast gleichzeitig die nächste Tagung wieder an. Torsten stand erneut heldenhaft beide Abende am Grill. Tja, und Conny hat in der Tat ihre Tasche gepackt. Somit ist dies also mein letzter Eintrag vor der mir verordneten Pause.

Conny wird selbst über ihre Tour berichten, denn so weit reicht ja mein Radius nicht. In diesem Sinne bis bald und schon heute beste Wünsche für ein fröhliches Pfingstfest.

Eure Hausschreibfeder Euphelia


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da bin ich wieder! EUPHELIA!!!! Es gibt hier eine Hausschreibfeder. Das bin ich. EUPHELIA!!!! Nun schlage ich in der Tat bereits die Mai-Seite auf. Das Buddelbuch füllt sich Monat um Monat. Der Mai ist gekommen. So rasch.

Im Mai habe ich ja nur die ersten zwei Wochen festen Dienst. Dann weiß ich noch nicht, was für eine Hand welche Urlaubsvertretung wählt. Ich stünde ja zur Verfügung, biete mich sozusagen an, nimm mich – rufe ich, brülle ich – tja, mal sehen, wer mich erhört.

In den letzten Tagen waren jedenfalls alle auch nur möglichen Hände nicht bereit, mich zu schreiben. Zunächst massierten sie den Wagon mit scharfem Wasserstrahl, reinigten ihn innen mit Ozon, seiften ihn ein, schrubbten auf ihm herum, umtanzten ihn gar.

Ich freute mich mit ihnen, denn dies war eine sehr wichtige Etappe für den Literaturpark Eulenhausen. Ist doch der Wagon der zentrale Mittelpunkt des ganzen Vereinslebens. Im letzten Jahr war die Rettung der Ruine vorne an der Straße Priorität, weil sie sich der Schwerkraft hinzugeben drohte. Im Kerngehäuse wächst nun der Rasen zart und an immer mehr Stellen.

In diesem Jahr ist der Wagon das Hauptanliegen des Vereins. Die letzten zwei Tage war echter Hochleistungssport angesagt. Ziel erreicht, würde ich sagen. Ich bin echt stolz auf diese Truppe.

Ganz nebenher wurde Conny ja auch noch ein Jahr älter. Sie hatte sich einen Tag in Eulenhausen gewünscht, und diesen bekam sie voller Sonne, Wind, mit Pinsel und Rostschutzfarbe und mit Pizza am Abend aus dem Karton.

Tatsächlich war am Abend des 1. Mai der Wagon fertig gestrichen. Grundierung chek!!!

 Ja, das war ganz nach Connys Geschmack. Sie las ihre Post und freute sich so sehr über all die guten Wünsche und über die Vielfalt der Gückwunschkarten bezüglich ihrer FahrradTour. DANKE!!!!!

Nun sind es keine zwei Wochen mehr, dann startet sie. Montag fuhr sie die Generalprobe. Mittags ging es los nach Waren, etwas über 60km auf dem Radfernweg Berlin-Kopenhagen. Das klappte richtig gut, nun ist Conny beruhigt.

Rosinante bekam ihr Wellnessprogramm in Rostock im BIKE Market, wo sie vor vielen Jahren auch gekauft worden war, mittels einer Generaldurchsicht und Shampoo. Als Geschenk legten Connys Eltern noch eine knallrote Lenkertasche dazu. Rosinante strahlte bei Heimkehr in vollem Glanz, sie kann diesen Tempel der Radler wirklich empfehlen.

Um eine weitere Sicherheit kümmerte sich der Chef der Gutshotelfamilie. Beim Notar in Rostock unterschrieben Torsten und Maxi als zwei gleichberechtigte Geschäftsführer. Herzlichen Glückwunsch, Maxi und viel Spaß bei viel Arbeit.

Ich konnte derweil in den letzten Tagen vor lauter klappernden Nadeln keinen ruhigen Gedanken mehr fassen. Das hättet ihr erleben sollen. Überall im Salon flogen die Stricknadeln in den Händen der Wollbegeisterten von Masche zu Masche. Egal, ob Socken, ob Tücher, ob Pullover oder ein Huhn – alle waren vom Morgen bis zum Abend so vertieft, daß sie den Lauf des Tages kaum mitbekamen.

Strickrezepte wurden ausgetauscht, über Fersen fabuliert, Wollarten begutachtet. Ach, ich hätte noch tagelang beobachten mögen. Zum Glück stehen nun auch gleich die Termine für die nächsten Handgedingsten-Tage fest. Über Himmelfahrt 2025 (28. Mai – 1. Juni 2025) wird unter Anleitung von Stefanie aus Stralsund (www.sundgarn.de) gehäkelt, sich in Makramee geübt und gestrickt. Es können auch schon mal Figuren, Beutel, Taschen der ganz verrückten Art entstehen. Der Traditionszirkel der Strickfrauen trifft sich mit Gudrun aus Celle (Südheide Wollshop) vom 7. – 11. Mai 2025. Zu diesem Termin sind nur noch wenige Zimmer frei – beeilt euch! Doch nicht nur die Maschen und Nadeln bewegten sich im Takt, sondern auch die Beine. Maxi und Oli organisieren begeistert Tanzabende hier in der großen Stube. Der erste war bereits gut gefüllt und hat viel Spaß gemacht.

Abonniere den Kanal Tanzabende im Bücherhotel 💃🕺 auf WhatsApp: https://whatsapp.com/channel/0029VaYG3zIJf05ZWR3RMz1b

Die kurze Pause zwischen Maschen und Möhren ist schon vorbei. Euphelia hörte, wie Ingo die Messer schärfte. Jetzt ist es im Salon ruhig, doch in der Küche wird gelacht, geschnattert, geschnippelt, gejucht, gekocht. Bine wickelt mit den ihr Anvertrauten Eiskugeln und Ingo hat seine Gesellen beim Gemüse gut im Griff. Groß war seine Aufregung vorher, doch nun siegt Professionalität. Seit fast 10 Jahren ist Ingo Küchenchef im Bücherhotel. Ganz doll fest gehört er hier zur Gutshotelfamilie. Danke, Ingo.

Tja, auf meiner Insel Literaturien ist echt immer etwas los. Bleibt schön neugierig und genießt hier noch ein paar Eindrücke.


 

 

 

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ich glaube beinahe, sie geht mir aus dem Weg. Sonst lächelte sie mich am Morgen oft an, wenn sie sich an den Computer am Nachbartisch setzte. Nun ignoriert sie mich seit Tagen. Ankommen, hinsetzen, Brille auf, Bildschirm an. Hallo, Conny, ich bin auch noch da!!! Sie schrieb mehrere Tage mit einem Füllfederhalter. Das kann ich ihr ja nicht verübeln, denn wer sollte bei den ganzen Seiten voller Texte mich ständig ins Fäßchen tauchen.

Aber, daß sie mir auch jetzt, nach dem Schreibkurs, nicht eine Sekunde lang Aufmerksamkeit schenkt, das finde ich echt doof. Ist es das schlechte Gewissen, ihrer Hausschreibfeder zwischendurch nicht die Hand gereicht zu haben? Aber, hey, Conny, so wird das auch nicht besser. Conny, hier bin ich!!! Ich stampfe so fest ich kann mit meinem Füßchen auf, es quietscht richtig in meinem Stiefelchen. Doch sie hört mich nicht. Gerade ruft sie Gudrun an, um ihr gute Reise am Wochenende zu wünschen. Wie war eigentlich Ostern bei Euch, möchte Gudrun wissen. Ihr glaubt es nicht, Gudrun ist meine Rettung. Conny schaut mit einem Blick zu mir, als frage sie mich, ob ich noch nicht berichtet hätte. Nein, Conny, Deine Hand war nicht bereit!!! Schnell schaut sie beschämt in die andere Richtung. Das Telefonat ist beendet. Sofort nimmt sie mich, ich finde ja etwas unsanft, in die Hand, wählt hellgrüne Frühlingstinte, holt tief Luft, setzt sich und beginnt. ENDLICH!!! denke ich noch, dann flitze ich auch schon in Hochgeschwindigkeit über das Papier.

Ostern ist also vorbei.

Es war ein rundherum gelungenes Fest. Viel Aktion.

Bei herrlichem Wetter trafen sich alle immer wieder auf der Terrasse oder in Eulenhausen. Ingo und Bine zauberten gottverliebte Buffets, die Mädels übertrafen sich mit österlichen Frühstücksüberraschungen.

Achja, da Conny mir nun endlich die Bilder zeigt, fällt mir auf, wieviel gelacht, gekocht, gebacken, gespielt, gelesen, gegessen, gequatscht, ... wurde. So gesellig, dieses Osterfest, so gemütlich. Schaut selbst!

Gleich nach Ostern machte sich Torsten an die restliche Glättung innerhalb des Kerngehäuses. Rasen wurde gesät - und er beginnt sogar schon erste grüne Flächen zu zeigen.